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AERO-Premiere: Junkers zeigt A60 mit Side-by-Side-Cockpit

    Premiere auf der AERO
    Junkers zeigt A60 mit Side-by-Side-Cockpit

    Neben der Neuauflage der Junkers Junior A50 präsentiert die Junkers Flugzeugwerke AG auf der AERO auch eine Version des Tiefdeckers mit nebeneinander angeordneten Sitzen. Die A60 soll mit Einziehfahrwerk ausgestattet werden.

    Junkers zeigt A60 mit Side-by-Side-Cockpit
    Foto: Samuel Pichlmaier

    In Halle A3 am Stand 117 hat der Flugzeugbauer Junkers Flugzeugwerke über der Neuauflage des historischen Wellblech-Tiefdeckers Junkers Junior A50 auch eine Version mit Side-by-Side-Cockpit ausgestellt. Die attraktiv über den Köpfen der Besucher in Szene gesetzte A60 bietet durch die nebeneinander angeordneten Sitzplätze noch mehr Komfort für die Insassen. Darüber hinaus hat der Tiefdecker ein Einziehfahrwerk und bietet dadurch bessere Flugeigenschaften als die Junior A50. "Du hast das Flair der 30er Jahre mit modernster Technik", sagte Dieter Morszeck bei der Präsentation der Flugzeuge vor Pressevertretern. Der Erstflug der A60 sei für das Jahr 2023 geplant.

    AERO 2022

    Erstflug der A50 bereits 2021

    Das Retro-UL Junkers Junior A50 war am 21. Dezember 2021 am Flugplatz Neuhausen ob Eck zum Erstflug abgehoben. Die Neuauflage der A50 Junior, deren historisches Vorbild erstmals im Jahr 1929 flog, wird zeitgemäß von einem 100 PS (74 kW) starken Rotax 912 iS mit elektronischer Benzineinspritzung angetrieben. Die Avionik steuert Garmin bei. Installiert ist zudem ein für Ultraleichtflugzeuge vorgeschriebenes Gesamtrettungssystem. Im Reiseflug soll der offene Tiefdecker rund 190 km/h erreichen und dabei 15 Liter Benzin pro Stunde verbrauchen. Die Stallspeed beträgt weniger als 80 km/h, heißt es. Die ersten 29 Exemplare werden zum Einführungspreis von 179.000 Euro übergeben.

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    aerokurier 01 / 2023

    Erscheinungsdatum 21.12.2022

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