in Kooperation mit
Bernd Weber

Schempp-Hirth

Ventus 3M erhält EASA-Zulassung

Der Ventus 3M hat gut drei Jahre nach dem Erstflug des ersten Prototypen seine EASA-Zulassung erhalten. Damit sind jetzt der Eigenstarter und der Turbo zugelassen. Der reine Segler und die Variante mit FES sollen folgen.

Mit dem Type Certificate Data Sheet Number EASA.A.627 erhielt der Kirchheimer Segelflugzeughersteller die offizielle Zulassung für die Eigenstart-Version seines neuesten Renners der 15- und 18-Meter-Klasse. Zuerst habe man den Zertifizierungsprozess für den Ventus 3T absolviert, der am 30. Juli 2018 seine EASA-Zulassung erhielt und jetzt aktuell den Eigenstarter zertifiziert. Darauf aufbauend würden die Muster mit FES-Antrieb und der reine Segler dem Procedere unterzogen, erklärte Benjamin Neglais, Vertriebsmitarbeiter bei Schempp-Hirth. Weiterhin müsse auch die 15-Meter-Version noch von der EASA abgenommen werden, was nach den Anstrengungen, die für den 3M unternommen wurden, mit weit weniger Aufwand zu erledigen sei, so Neglais.

Seine Leistungsfähigkeit hat der neue Ventus, dessen Mockup auf der AERO 2015 erstmals gezeigt wurde, bereits mehrfach in internationalen Wettbewerben unter Beweis gestellt. Bei der WM 2018 in Hosín belegten Wolfgang Janowitsch und Mario Kießling Rang eins und zwei, und beim Segelflug Grand Prix 2019 holte sich Schempp-Hirth-Geschäftsführer Tilo Holighaus den Weltmeistertitel.

Als ärgster Konkurrenten des Ventus 3 gelten aktuell die Jonker JS3 und Schleichers etwas betagteres Muster ASG29, das im nächsten Jahr von der AS33 beerbt werden wird.

Bereits Ende 2015 hatte aerokurier-Mitarbeiter Gerhard Marzinzik die Gelegenheit, den Ventus 3 zu fliegen. HIER geht es zum Pilot Report.

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