Eines der wenigen in Deutschland entwickelten und zugelassenen Ultraleichtflugzeuge mit Elektroantrieb, der Elektra Trainer des Herstellers Elektra Solar, musste am Samstagabend am Flugplatz Pfullendorf kurz nach dem Start notlanden. Die Polizei berichtete, dass der Pilot um 19.24 Uhr in Pfullendorf gestartet war und nach Radolfzell fliegen wollte. Nur wenige Sekunden nach dem Abheben, nach Zeugenaussagen in nur zehn Metern über dem Boden, brach die Leistung des E-Antriebs zusammen.
Umkehrkurve misslungen
Offenbar versuchte der Pilot daraufhin, noch eine Umkehrkurve zurück zur Startbahn zu fliegen, was jedoch misslang. Bei der Notlandung unweit der Schwelle blieb er aber unverletzt. Der Prototyp des Elektra Trainers wurde jedoch stark beschädigt. Der Schaden wird auf mindestens 45.000 Euro geschätzt.
Erheblicher Schaden für den Hersteller
Auch für das Start-up Elektra Solar aus Landsberg am Lech ist der Schaden erheblich. Der Flugzeugbauer will das Elektroflugzeug in einer ersten Kleinserie auf den Markt bringen. Der Crash könnte die Pläne des Landsberger Unternehmens nun deutlich zurückwerfen.




