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TMZ mit Hörbereitschaft

Hören, nicht aktiv rufen!

Ende März 2017 eingeführt, sollte die TMZ mit Hörbereitschaft es Lotsen an kleinen, kontrollierten Flugplätzen ermöglichen, VFR-Flieger gezielt anzusprechen. Die DFS meldet jetzt erste Probleme.

Wie aus einem Rundschreiben des Bundesausschusses Unterer Luftraum des DAeC (BAUL) hervorgeht, hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) über erste Erfahrungen mit der TMZ mit Hörbereitschaft informiert - und über erste Probleme. Demnach sei es vor allem in der Region Niederrhein wiederholt vorgekommen, dass VFR-Piloten aktiv in die publizierten Radarfrequenzen rufen und mitunter sogar Fremdverkehrswarnungen erbitten. BAUL-Vorsitzender Volker Engelmann weist ausdrücklich darauf hin, dass die Radarfrequenzen der Lenkung anfliegenden IFR-Verkehrs dienen und nicht der Übermittlung von FIS-Informationen. Darum sei es dringend geboten, dass sich alle VFR-Piloten an die Regeln halten, damit restriktivere Luftraumbeschränkungen nicht nötig werden.

Die TMZ mit Hörbereitschaft wurde zum 30. März 2017 eingeführt, um es Radarlotsen zu ermöglichen, VFR-Flieger bei Bedarf direkt anzurufen (der aerokurier berichtete). Mit dem Einflug in die TMZ ist Hörbereitschaft auf der angegebenen Frequenz zu halten. Durch Rasten des Transpondercodes der jeweiligen TMZ signalisiert der VFR-Pilot dem Lotsen seine Hörbereitschaft.

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