Ein missglücktes Touch-and-Go-Manöver mit einer Elixir endete am 1. Oktober für die beiden Werkspiloten tödlich. Das bei dem Crash zerstörte Flugzeug trug die Kennung F-WZAG, die für fabrikneue Maschinen verwendet wird. Der Unfall ereignete sich an dem im Südwesten Frankreichs gelegenen Rochefort Charente-Maritime Airport, ein militärisch und zivil gemeinsam genutzter Platz, an dem Elixir Aircraft seinen Sitz hat. Zwar ist die Ursache noch ungeklärt, Medienberichten zufolge gibt es allerdings Hinweise, die auf einen mechanischen Defekt hindeuten.
Zunächst reagierte der Hersteller selbst mit der Veröffentlichung eines Alert Service Bulletins (ASB-633-005-R01), in dem das Grounding aller Elixir-Flugzeuge angeordnet wird. Dieser Auflage hat sich am 2. Oktober die Europäische Luftfahrtbehörde EASA angeschlossen und ein Emergency Airworthiness Directive (2026-0191-E) herausgegeben, das ein Startverbot für alle jemals gebauten Exemplare des Composite-Zweisitzers beinhaltet. Das EASA-Dokument habe vorläufigen Charakter, weitere Anweisungen dürften also folgen.





