Kollisionswarnung: Service-Aktion für PowerFLARM Flex

Kollisionswarnung
Service-Aktion für PowerFLARM Flex

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.10.2026
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Service-Aktion für PowerFLARM Flex
Foto: Lars Reinhold

Für Piloten, die zwischen mehreren Flugzeugen wechseln und nicht in jedes ein Kollisionswarngerät fest einbauen wollen, ist das PowerFLARM Flex die passende Lösung: Alle Antennen integriert und dank Akkubetrieb nicht auf feste Verkabelung angewiesen, kann man es vor dem Flug einfach ins Cockpit clipsen und nach dem Flug wieder mitnehmen.

Die ersten Produktionschargen hatten allerdings mit Problemen beim Empfang der ADSB-Frequenz 1090 MHz zu kämpfen. Um dies auszuräumen, bietet der Hersteller eine kostenlose Optimierung an. Die freiwillige Serviceaktion betrifft den Empfang von ADS-B-, Mode-S- und Mode-C-Signalen. Alle übrigen Funktionen – insbesondere das primäre Kollisionswarnsystem über FLARM-zu-FLARM-Datenfunk – bleiben uneingeschränkt nutzbar, informiert das Schweizer Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Nicht alle Geräte sind betroffen

Im Rahmen der kontinuierlichen Produkt- und Qualitätsüberwachung sowie durch Rückmeldungen aus der Praxis habe man festgestellt, dass bei einer bestimmten Charge von PowerFLARM Flex-Geräten der Empfang auf dem 1090-MHz-Kanal (ADS-B In, Mode-S, Mode-C) hinter den vorgesehenen Reichweiten zurückbleibt. Grund dafür sei eine Abweichung der Antennenanpassung. Daraufhin sei die Baugruppe überarbeitet worden, seit Mitte 2026 würden alle Neugeräte des PowerFLARM Flex bereits ausschließlich mit der optimierten Baugruppe ausgeliefert.

Die übrigen FLARM- Funktionen seien indes nicht beeinträchtigt, insbesondere das primäre Kollisionswarnsystem via FLARM-zu-FLARM-Datenfunk auf 868 MHz arbeite vollkommen unbeeinträchtigt und uneingeschränkt, heißt es. Nach einer detaillierten Risikobewertung sei keine Sicherheitsgefährdung erkennbar, ein Rückruf der Geräte nicht erforderlich. Demnach bestehe keine Dringlichkeit, es handle sich ausdrücklich um eine freiwillige Kulanz- und Serviceaktion zur Reichweitenoptimierung, nicht um einen Produktsicherheitsrückruf.

Der Ablauf der Optimierung ist auf der Website des Herstellers ausführlich beschrieben.