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DipStick

Spritkontrolle leicht gemacht

Foto: Jörg Goy

Schluss mit ständig zerbrochenen Fuel-Fingern, dachte sich Pilot Jörg Goy und entwickelte mit dem DipStick ein simples und nahezu unkaputtbares Pendant.

Die Möglichkeiten, ein klas­sisches Messröhrchen zur Prüfung des Füllstandes in Tragflächentanks zu zerstören, sind nahezu unendlich. Fallen lassen beim Herunterklettern vom Hochdecker, unachtsames Verstauen in der Pilotentasche oder Fluggäste, die ihre Füße auf das durch den Fußraum vagabundierende filigrane Plastikutensil stellen – wohl jeder Pilot verbraucht im Laufe seines Fliegerlebens das ein oder andere Exemplar.

„Mangels Alternative habe auch ich eine Zeit lang solch ein Röhrchen benutzt, um den Kraftstoffpegel in den Tanks zu checken“, beginnt Jörg Goy über den Ursprung seiner Idee zu sinnieren. „Mich hat aber immer genervt, dass sich darin Dreck ansammelt und die Teile viel zu schnell kaputtgehen. Während meiner Instrumentenflugausbildung habe ich in dem Schulflugzeug die Alternative schlechthin gefunden: ein Holzstäbchen, in das jemand mit Schlagbuchstaben die Skalierung für die Füllmengen einer 152er Cessna eingearbeitet hatte. Ich fand die Idee genial, denn das Teil war robust, trocknete schnell und funktionierte einwandfrei. Tankdeckel auf, Holz in den Tank stecken, rausziehen, Füllstand ablesen und fertig. Einfacher geht’s wirklich nicht.“

Viele Prototypen, Holzsorten und Verarbeitungsverfahren später hielt Jörg, der beruflich in der IT zu Hause ist, den ersten DipStick in den Händen, der seinen Qualitätsvorstellungen entsprach. „Die DipSticks bestehen aus Buchenholz und werden per Laser geschnitten und graviert. Anschließend erhalten sie eine Versiegelung aus Leinölfirnis“, erklärt der Erfinder. Aufgrund der Oberflächen-behandlung hinterlässt das sehr flüchtige Avgas kaum Rückstände. Die Größe der DipSticks ist so bemessen, dass sie problemlos in einer Flugmappe im Format A4 Platz finden.

Foto: Jörg Goy
Für häufige Muster gibt es vorskalierte DipSticks.

Für häufige Modelle wie beispielsweise Cessna 152 und 172, Piper PA-28 oder Aquila A210 bietet Jörg schon jetzt passend skalierte DipSticks an – auch für verschiedene Tankkonfigurationen. Für seltenere Muster gibt es den Universal-Stick, den sich Piloten selbst skalieren können.

Ordern kann man den DipStick über die Website www.dipstick.aero.

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