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Weltwirtschaftsforum Davos

Zahlreiche VIP-Flüge steuern Friedrichshafen an

Rund 120 zusätzliche Flüge erwartet der Bodensee-Airport in den nächsten Tagen, wenn zahlreiche Gäste mit dem Ziel „World Economic Forum“ in Davos dort starten oder landen. Auch mehrere Flüge aus Übersee finden sich darunter.

Günstiger als Zürich und doch nah am Geschehen: Der Bodensee-Airport Friedrichshafen wird für Besucher des jährlich stattfindenden Weltwirtschaftsforums in Davos immer beliebter. So erwartet Deutschlands südlichster Verkehrsflughafen auch in diesem Jahr wieder Besucher aus der ganzen Welt, wenn in dem Schweizer Skiort vom 22. bis 25. Januar wieder die Reichen und Mächtigen tagen.

Mit über 120 zusätzlichen Flügen plant der Flughafen, der jährlich etwa 540.000 reguläre Passagiere begrüßt, nach eigenen Angaben dieses Mal. Mehr als 30 Starts und Landungen erwartet Friedrichshafen dabei allein aus amerikanischen Destinationen wie Chicago (USA), Sao Paulo (Brasilien) oder Calgary (Kanada). Zusätzlich seien Flüge aus Dubai, Mumbai oder Moskau angemeldet, schreibt der Bodensee-Airport in einer Pressemitteilung.

Von der Falcon bis zum Boeing BBJ

Absolviert werden die Flüge bevorzugt mit Businessjets wie Dassault Falcon, Bombardier Global Express oder diversen Gulfstream-Modellen. Diese punkten mit sparsamem Verbrauch bei hoher Reichweite, die zum Teil auch Langestreckenflüge ermöglicht. Vereinzelt erwartet der Flughafen Friedrichshafen aber auch deutlich größere Geschäftsreiseflugzeuge wie Airbus A319CJ oder Boeing 737 BBJ.

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH, zeigte sich erfreut darüber, dass der Bodensee-Airport bei den hochkarätigen Gästen des Weltwirtschaftsforums auch 2019 wieder hoch im Kurs steht und hob in diesem Zusammenhang die Standortvorteile seines Flughafens hervor. "Mit unseren attraktiven Infrastruktureinrichtungen können wir jedes Jahr mehr Besucher aus den verschiedenen exotischen Destinationen überzeugen, mit direkten Interkontinentalflügen aus aller Welt bei uns zu landen.“ Für die Bediensteten des Airports bedeutet der jährliche Andrang zum Weltwirtschaftsforum allerdings eine beträchtliche logistische Herausforderung. Die Stellplätze werden auch in diesem Jahr wieder knapp werden - jeder verfügbare Fleck auf dem Flughafenareal dient während der Ausnahmetage als Flugzeugparkplatz.

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