Die Rega beschafft neuen neue Airbus Helicopters mit Fünfblattrotor. Rega

Rega kauft neun neue H145 mit Fünfblattrotor

Modernisierung der Rettungsflotte Rega kauft H145 mit Fünfblattrotor

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat vor kurzem mit Airbus Helicopters einen Vertrag zur Beschaffung von neun Rettungshelikoptern einer neuen Version des Typs H145 unterzeichnet.

Wie jetzt im Rahmen der Heli-Expo mitgeteilt wurde, werden die neuen H145 in den Jahren 2024/2025 die bestehende Mittellandflotte ersetzen. Die Mittellandflotte wurde im Jahr 2018 beschafft und besteht aktuell aus sieben Maschinen der vierblättrigen H145-Version. Ursprünglich war vorgesehen, diese nachträglich mit dem neu verfügbaren Fünf-Blatt-Rotor auszurüsten. Dieser Umbau hätte unter anderem zu einer erhöhten Nutzlast geführt.

Jedoch verzögerte sich die Einführung des Upgrades und der Umbau der Rettungshelikopter hätte dadurch länger gedauert, als angekündigt worden war. Dies wiederum hätte zu längeren Ausfallzeiten in der Helikopterflotte der Rega über einen längeren Zeitraum geführt. I

Unter Abwägung aller Faktoren wurde deshalb gemeinsam mit dem Hersteller entschieden, die Mittellandflotte zu ersetzen. Mit der gleichzeitigen Erweiterung der Mittellandflotte auf künftig neun Maschinen der Fünfblattversion der H145 von Airbus stellt die Rega die schweizweite 24-Stunden-Bereitschaft langfristig sicher.

Die Rega investiert in die Modernisierung und Erweiterung ihrer Mittellandflotte insgesamt 104 Millionen Schweizer Franken. Darin enthalten sind auch die Kosten für medizinische Ausrüstung, Ausbildung oder Ersatzteile. Die sieben aktuellen Maschinen wird die Rega verkaufen.

Der neu konzipierte Fünfblattrotor erhöht die Nutzlastkapazität der Helikopter um 150 Kilogramm. In der Luftrettung zählt jedes Kilogramm, entsprechend stellt dies eine deutliche Verbesserung dar, wovon Crews und Patienten profitieren werden. Das optimierte Rotorsystem vereinfacht zudem die Wartungsarbeiten für die Rega-Helikoptermechaniker. Deshalb werden die Maschinen bei Wartungsereignissen kürzere Standzeiten haben und rascher wieder für Einsätze bereitstehen.

Zudem verfügt das Nachfolgemodell über eine modernere Rettungswinde und ein neues Navigationspaket mit hochpräziser Satellitennavigation, was den Crews mehr Möglichkeiten im Einsatz eröffnet. Dank eines ausfallsicheren und noch präziseren Autopiloten wird die Sicherheit von Einsätzen bei schlechter Sicht weiter erhöht. Diese Technologie erlaubt den Rega-Crews beispielsweise auch bei Nebel Einsätze sicher zu fliegen.

Mit dreizehn über das ganze Land verteilten Einsatzbasen und einer Partnerbasis stellt die Rega mit insgesamt 18 Rettungshelikoptern die Luftrettung in der Schweiz rund um die Uhr sicher. Pro Tag hilft sie im Durchschnitt 34 Patientinnen und Patienten.

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