in Kooperation mit

Mercy Air Deutschland

Humanitäre Hilfe aus der Luft

Die neu gegründete Waiblinger Hilfsorganisation Mercy Air Deutschland will Menschen im südlichen Afrika auf dem Luftweg unterstützen. Am 15. Dezember veranstaltet die Organisation einen Flug- und Informationstag in Rotenmad.

Am Samstag, 24. November, wurde in Waiblingen die gemeinnützige Organisation „Mercy Air Deutschland“ gegründet. Die unabhängige christlich-humanitäre Hilfsorganisation unterstützt Lufttransporte für humanitäre und kirchliche Organisationen im südlichen Afrika. Die zwölf Gründungsmitglieder wählten im Zuge der Gründung den Waiblinger Helikopterpiloten Armin Krämer zum Ersten Vorsitzenden des lokal ansässigen Hilfsvereins.

Armin Krämer (Mitte) hat den Vorsitz übernommen.

Mercy Air Deutschland (MADE) ist der deutsche Zweig einer seit 1991 bestehenden Hilfsorganisation, die von ihrer Flugbasis in White River im Nordosten von Südafrika Hilfsgüter, Fachkräfte und Helfer zu Not leidenden Menschen in Südafrika sowie Botswana, Simbabwe und Mosambik fliegt. Vor Ort verfügt Mercy Air sowohl über Flugzeuge als auch über Helikopter, was der Organisation flexible Einsatzmöglichkeiten verschafft. Die Organisation hilft Menschen in Not – unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religionszugehörigkeit. Durch Flugeinsätze und die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort wird eine regelmäßige Versorgung in Krisengebieten sowie die Hilfe zur Selbsthilfe sichergestellt. Ziel ist es, einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung in den entlegenen Einsatzgebieten zu leisten.

Mercy Air Deutschland fliegt in Ländern wie Südafrika, Botswana, Simbabwe und Mosambik. Foto und Copyright: Mercy Air Deutschland

Die Hilfsorganisation finanziert ihre Projekte ausschließlich durch Spenden. “Das Engagement der Mercy-Air-Mitarbeiter vor Ort überzeugt mich und ist beeindruckend“ wird Armin Friedrich, Facharzt für Chirurgie und MADE-Vorstandsmitglied, in der Pressemitteilung zitiert. Zusammen mit vier weiteren Vorstandsmitgliedern unterstützt er den Waiblinger Ersten Vorsitzenden Armin Krämer dabei, Mercy Air Deutschland in der Bevölkerung bekannt zu machen und Spenden zu sammeln.

Ziel des Hilfswerk ist es, einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung in den entlegenen Einsatzgebieten zu leisten. Foto und Copyright: Mercy Air Deutschland

„Wir laden flugbegeisterte Menschen und insbesondere Unternehmerinnen und Unternehmer mit Bezug zur Fliegerei aus Süddeutschland ein, gemeinsam mit uns eine Himmelsbrücke zu Menschen in Not zu bauen“ erklärt Krämer die Ziele der Vereinsarbeit. Interessierte Unternehmen, Gemeinden, Organisationen und Einzelpersonen können den passionierten Helikopterpilot zu einem Vortrag über die Arbeit von Mercy Air einladen. Am 15. Dezember lädt MADE zu einem Flug- und Informationstag nach Rotenmad im Schwäbischen Wald ein. Geboten sind unter anderem Helikopterrundflüge und eine Live-Schaltung in ein Einsatzgebiet im südlichen Afrika. Mehr zu diesem besonderen Ereignis in Kürze auf der Website der Organisation unter www.mercyair.de.

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