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Helikopterbauer aus Eisenach-Kindel

Helipark ist insolvent

Mit der Erklärung der Insolvenz vor dem Amtgsericht Meiningen (Thüringen) endet vorerst die "Erfolgsgeschichte" der Helilpark GmbH. Das als deutsch-chinesisches Joint Venture gegründete Unternehmen wollte am Flugplatz Eisenach-Kindel den Kleinhubschrauber HPC 450 bauen, insbesondere auch für den wachsenden chinesischen Markt.

Im Jahr 2010 war die Helipark GmbH gegründet worden. Bald darauf wurden auf dem Flugplatz Eisenach-Kindel ein repräsentaives Firmengegebäude mit angrenzender Halle errichtet. Allerdings sah man dort selten Bautätigkeit, denn das Projekt HPC 450 kam nicht so recht in Gang. Der geschäftsführende Gesellschafter Walter H. Myrzik hatte zuvor an der Entwicklung eines Zweisitzers mitgewirkt, und darauf sollte der neue Zweisitzer nun aufbauen.

Für die avisierte UL-Hubschrauberklasse war das Muster mit rund 600 kg jedoch viel zu schwer, ein Abspecken wäre erforderlich  gewesen. Dies wurde jedoch bis zum heutigen Tag nicht realisiert, von einer möglichen Serienfertigung ganz zu schweigen. 

Durch das deutsch chinesische Joint Venture mit Shanxi Quingyon(49-prozentige Beteiliung, Mitgesellschafter wurde der Chinese Quing Liu) erhoffte man sich einen großen Ansbsatzmarkt in China, weil dort Bedarf an kleinen Tainingshelikopter besteht. Zudem übernahm Helipark im März 2013 die in Cochstedt (Sachsen-Anhalt) beheimatete Firma Xtreme Air. Sie baut die Kohlefaser-Kunstflugzeuge XA 41 und XA 42 (ein- und zweisitzig) und verfügt über großes Know-how im Bereich des Faserverbund- und Prototypenbaus.

Auch Xtreme Air ist als 100-prozentige Tochter der Helipark GmbH von der Insolvenz betroffen.  Der Münchener Insolvenzverwalter Axel Bierbach will jetzt die wirtschftliche Lage des Unternehmens analysieren und dann entscheiden, ob und wie es weitergehen soll. In Eisenach-Kindel bangen derzeit 40 Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze. 

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