Das neue Gebäude namens "Schwarzhorn" bietet nach Angaben des Flugzeugherstellers Arbeitsplätze für rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Neubau wurde nach hohen Nachhaltigkeitsstandards realisiert. Benannt wurde das Werk nach einem Schweizer Berg, zudem soll der Begriff an die Farbe der Composite-Bauteile erinnern.
Faserverstärkte Kunststoffe – auch bekannt als Composites – werden bei Pilatus seit über 40 Jahren ausschließlich für nicht lasttragende Sekundärstrukturen wie Abdeckungen oder Verschalungen eingesetzt, informiert der Hersteller in einer Pressemitteilung. Mit dem PC-24 Super Versatile Jet kommen seit einigen Jahren erstmals auch Primärstrukturbauteile aus Composite zum Einsatz. Konkret nennt Pilatus die Steuerflächen, die leichter sind und somit auch Treibstoff einsparen. Geplant ist, den Einsatz von Composites künftig weiter auszuweiten.
"Schwarzhorn" vereint sämtliche Prozessschritte unter einem Dach, angefangen mit der Anlieferung der Rohmaterialien, Bauteilfertigung, Detailmontage und Oberflächenbehandlung bis hin zur Lagerung und Kommissionierung. Die fertigen Bauteile werden in die Endmontage geliefert. Weiter heißt es: "Die weitgehend autarke Kunststofffertigung erlaubt es allen beteiligten Disziplinen, sich konsequent auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren. Die Fertigungsflächen bieten ausserdem die Möglichkeit, zukünftig hochmoderne Fertigungs- und Prüftechnologien zu nutzen und Fertigungsschritte weiter zu automatisieren. Die enge Zusammenarbeit zwischen Fertigung und Entwicklung ist ein weiterer Kernaspekt des Schwarzhorns."
"Mit diesem Gebäude bekennt sich Pilatus erneut zum Denk-, Werk- und Ausbildungsplatz Schweiz – und zu unserer nachhaltigen Entwicklung hier vor Ort, wo wir unsere Wurzeln haben. Mit einer Investition von 100 Millionen Schweizer Franken ist dieser Bau das teuerste Gebäude, in das wir bisher investiert haben", sagt CEO Markus Bucher.





