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DVLL

Neue Verbandsflugzeuge

Der Deutsche Verband zur Förderung des Sports mit Leichten Luftsportgeräten rüstet auf: Die Anschaffung eines UL der 120-Kilogramm-Klasse vom Typ Swan ist bereits besiegelt, auch ein Segler mit Elektro-Klapptriebwerk ist in Planung.

Die Sektion Motorflug des DVLL hat Anfang September den Kaufvertrag für den ersten Verbands-Motorflieger unterschrieben. Wie auf der Jahreshauptversammlung Ende August beschlossen, wird ein fabrikneuer Einsitzer vom Typ Swan in Bad Sobernheim stationiert. Dort er nach einem Einweisungsflug mit Fluglehrer auf einem Doppelsitzer von den Verbandsmitgliedern gechartert werden.

Der Swan bietet mit seinem geschlossenen Cockpit auch in der kühleren Jahreszeit guten Komfort und kann mit seinem Bugradfahrwerk auch von Piloten ohne Spornraderfahrung genutzt werden. Der erste verbandseigene Motorflieger des DVLL bietet damit beste Voraussetzungen, um sich einmal mit einem Schnupperflug ein praktisches Bild vom wirklich leichten Fliegen zu machen. Die Preise stehen noch nicht fest, der Verband wird den Flieger aber auf alle Fälle günstig zum Selbstkostenpreis anbieten.

Auch bei den 120-Kilogramm-Segelfliegern, die ja schon länger über eine ganze Flotte von verbandseigenen Banjo-Einsitzern für Schulung und Charter verfügen, weht ein frischer Wind: Schon bald wird ein leistungsfähiger Segler mit Elektro- Klapptriebwerk angeschafft werden. Im Fokus steht dabei das mit einer Gleitzahl von 27 sehr leistungsfähige polnische Muster Axel. Das autonome Starten und die ausgezeichneten Flugeigenschaften bedeuten technisch und emotional einen großen Schritt nach vorn. Die 120-Kilogramm-Klasse wird damit nun auch für viele Segelflug-Piloten attraktiv, die sich bislang nicht so recht mit dem soliden, aber in der Leistung begrenzten Banjo anfreunden konnten.

Ganz gleich ob Segelflieger, Motorsegler oder reines Motorgerät: Das Fliegen mit den 120-Kilogramm-Geräten hat eine entscheidende, gemeinsame Basis: Ursprüngliches, direktes Flugerleben in größtmöglicher Selbstverantwortung. Der Pilot bzw. Halter ist für seine eigene Lufttüchtigkeit und die des Fliegers in vollem Umfang selbst verantwortlich. Die amtlichen Nachweise durch Medical und Jahresnachprüfung werden dazu nicht gefordert.



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