Magnetzündsysteme sind sehr einfach aufgebaut und erzeugen den Zündfunken ausschließlich durch magnetische Induktion. Gesteuert wird der Zündzeitpunkt durch einen Unterbrecherkontakt. Im Automobilsektor wurden die wartungsintensiven Unterbrecherkontakte bereits Anfang der 70er Jahre durch wartungsfreie Transistoren ersetzt, lediglich im Trabant und im Wartburg wurden sie bis zum Ende der Produktion eingesetzt. Für Flugmotoren hätte solch eine Transistorisierung den Nachteil, dass die Zündanlage damit abhängig vom Stromnetz des Luftfahrzeugs würde. Die Zulassungsvorschriften schließen ein elektronisches Zündsystem zwar nicht aus, aber der Motorhersteller muss dafür nachweisen, dass die Zündanlage genauso zuverlässig arbeitet wie zwei unabhängige ...
Damit es richtig funkt :Magnetzündsysteme
Nahezu alle Benzinmotoren in der Luftfahrt arbeiten mit Magnetzündsystemen. Der Vorteil dieses Verfahrens, das Benzin-Luft-Gemisch zu entzünden, besteht in der Sicherheitdurch die Unabhängigkeit von der Bordspannung.
Veröffentlicht am 10.08.2023





