Gerade hat mir mein chilenischer Fluglehrer erklärt, dass die Gegend unter unseren Flügeln "Tal des Todes" genannt wird. Selbst als Laie ist mir klar, warum. Viel Gestein, hohe Berge, die Orientierung habe ich längst verloren. Wir fliegen zusammen in einem Janus-Doppelsitzer in den chilenischen Anden. Zum ersten Mal atme ich Sauerstoff durch eine Maske, zum ersten Mal sehe ich derart viel schroffe Berglandschaft neben, unter und über mir. Die neuen Eindrücke prasseln schneller auf mich ein, als ich sie verarbeiten kann. Noch ahne ich nicht, dass es gleich noch eine weitere Premiere geben wird, auf die ich nicht im Geringsten vorbereitet bin.
Die Idee zu diesem Flug hatte ich vor langer Zeit in Deutschland. Der Plan: einen freien Tag an eine ...





