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Corona-Shutdown: Die Krise und die Luftfahrt
Patrick Holland-Moritz

Wegen Corona

Das AirVenture 2020 fällt aus

Das für Juli geplante weltgrößte Fly-in in Oshkosh, Wisconsin, wird nicht stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie haben die Organisatoren das EAA AirVenture 2020 abgesagt.

EAA-Chef Jack Pelton hatte bereits Anfang April angedeutet, dass das EAA AirVenture in diesem Jahr auf der Kippe steht. Eine finale Entscheidung hatte er für den Mai angekündigt – und sie heute geliefert: Das für Juli geplante weltgrößte Fly-in in Oshkosh wird wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden.

Normalerweise hätten in diesen Tagen die Vorbereitungen auf dem Wittman Regional Airport begonnen, um auf den alljährlichen Besucheransturm aus aller Welt vorbereitet zu sein. Aktuell gibt es jedoch in US-Bundesstaat Wisconsin noch starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens. "Gegenwärtig gibt es drei Phasen, die in Wisconsin als die empfohlenen Verfahren definiert worden sind. Während ich dies schreibe, befinden wir uns noch nicht in Phase 1. In Phase 2 sind die Versammlungen auf 50 Personen beschränkt. Phase 3 erlaubt Massenversammlungen mit Einschränkungen." Wie die Richtlinien im Juli aussehen werden, ließe sich jetzt noch nicht vorhersagen.

"Meine Schlussfolgerung ist, wie bei jeder guten Flugplanung, das Risiko nicht einzugehen. Daher habe ich keine andere Wahl, als das AirVenture 2020 abzusagen. Gemeinsam können wir stärker, sicherer und bereit für das AirVenture 2021 zurückkommen und ein unvergessliches Luftfahrtereignis von Weltklasse schaffen", schreibt Pelton an die EAA-Mitglieder.

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