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Corona-Shutdown: Die Krise und die Luftfahrt
LV Mönchsheide

Absagen

Buko Segelflug zieht Konsequenzen aus der Krise

Immer mehr Veranstaltungen werden wegen der Corona-Epidemie abgesagt. Jetzt zieht auch die Bundeskommission Segelflug konsequenzen und verkündet das aus für mehrere Segelflugwettbewerbe.

Nachdem mit dem Hahnweide-Wettbewerb und der UL-DM bereits zwei größere Luftsportveranstaltungen abgesagt wurden, trifft es jetzt nahezu alle offiziellen Segelflugmeisterschaften. Wie die Buko Segelflug heute bekanntgab, sind folgende Wettbewerbe abgesagt:

  • die Deutschen Meisterschaften für die Offene-, 18m- und Doppelsitzer-Klasse in Bayreuth sowie die Deutsche Meisterschaft der Frauen in der Standard, 15m- und Club-Klasse in Brandenburg (Havel)
  • alle diesjährigen deutschen Qualifikationsmeisterschaften für die Standard-, 15m- und Club-Klasse in Hockenheim, Jena, Stölln, Lüsse, Laachen, Landau und Brandenburg (Havel)
  • die Deutsche Meisterschaft im Segelkunstflug in Gera (verschoben auf 2021)
Kurt Sepke
Auch die DM im Segelkunstflug wird um ein Jahre verschoben.

In Bezug auf die Deutsche Meisterschaft der Junioren in der Standard- und Club-Klasse am Flugplatz Burg Feuerstein im August wartet die Buko noch ab. Man wolle die weitere Entwicklung abwarten und Ende April oder Anfang Mai in Abstimmung mit dem Ausrichter nochmals beraten und eine Entscheidung fällen.

Weiterhin ist die deutsche Rangliste seit dem 31. März 2020 bis auf weiteres geschlossen und der Gültigkeitszeitraum temporär auf vier Jahre festgelegt. Bereits seit dem 18. März ist die Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug (DMSt). Der Wettbewerb soll laut Buko erst wieder gestartet werden, wenn in allen Bundesländern wieder die Möglichkeit zum Fliegen besteht.

In Summe soll der gesamte Wettbewerbskalender um ein Jahr nach hinten geschoben werden; damit würden sich alle Wettbewerbe von 2020 nach 2021 verschieben – nach Möglichkeit mit den selben Ausrichtern. Eine finale Entscheidung hänge einerseits an den weiteren Festlegungen der FAI, die den internationalen Wettbewerbskalender vorgeben, und andererseits auch an den Möglichkeiten der Ausrichter, heißt es vonseiten der Buko.

Schließlich haben auch die Ausrichter der WM in Stendal signalisiert, dass der Wettbewerb um ein Jahr verschoben werden soll. Diesbezüglich befinde man sich in Abstimmung mit der FAI, so Wettbewerbsleiter Henning Schulte.

Die Rückerstattung bereits gezahlter Meldegebühren erfolge über die lokalen Ausrichter und Veranstalter. Entsprechende Informationen gehen den Piloten laut Buko Segelflug zeitnah zu.

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