Den Auftakt dieser Geschichte könnte man durchaus als standesgemäß bezeichen: Die Landung zweier Tiefdecker vom Typ Junkers F-13 am 10. Mai 1925 auf dem neuen Flughafen am Roten Berg markierte Erfurts Start ins Luftfahrt-Zeitalter. Der Landeplatz verfügte über eine Flugbetriebsfläche von 730 mal 430 Metern – seinerzeit war es üblich, anstatt fester Pisten eine große Grasfläche zu nutzen und immer direkt gegen den Wind zu starten. Seinen Höhepunkt erreichte der Flugverkehr am Roten Berg 1928. Damals gab es 14 Starts und Landungen pro Tag, die alle von der Deutschen Luft Hansa, einem Vorgängerunternehmen der heutigen Lufthansa, durchgeführt wurden. Sie verbanden Erfurt unter anderem mit Berlin, Zürich, Frankfurt, München, Dresden, Hannover und ...
Roter Berg und Bindersleben :100 Jahre Luftverkehr in Erfurt
Vor 100 Jahren begann am Roten Berg in Erfurt die Luftfahrtgeschichte der Landeshauptstadt Thüringens. Grund genug für einen Blick in die Historie, die schließlich den kleinen, bei Privatpiloten überaus beliebten Airport in der Mitte Deutschlands hervorbrachte.
Veröffentlicht am 09.05.2025

Foto: Lothar Röser




