Kaman entwickelt das Transport-UAV Kargo, das für die US Marines interessant sein könnte. Kaman

EASA-Workshop: Zum Stand der U-Space-Einführung

EASA-Veranstaltung U-Space auf dem Vormarsch!

Die EASA bemüht sich seit längerem um eine einheitliche Regelung für die gemeinsam Nutzung des Luftraums durch bemannte und unbemannte Fluggeräte. Am Mittwoch (23. Februar) bietet die Agentur einen Online-Workshop zu diesem Thema an, in dem sich vor allem Luftraumnutzer, die nicht aus der UAV-Branche kommen, informieren können.

Erinnern Sie sich noch unserer Januarausgabe 2020? Unter dem Titel "Das Ende fliegerischer Freiheit?" hatten wir auf vier Seiten die damals aktuelle Entwicklung für die Schaffung eines einheitlichen Regulierungsrahmens für Drohnenflüge und die Bedingungen ihrer Luftraumnutzung berichtet. Schwerpunkt dabei: Die Koordinierung unbemannter mit bemannten Flügen und die Befürchtungen, die die Begehrlichkeiten der Drohnenbranche bei der General Aviation geweckt haben.

Seit längerem schon bemüht sich die EASA um eine einheitliche Regulierung für die gemeinsame Nutzung des unteren Luftraums durch bemannte und unbemannte Flüge. Anfang dieses Monats hatte die Agentur sich mit mehreren Veröffentlichungen zum weiteren Vorgehen des Verfahrens geäußert – und lädt GA-Interessierte für morgen (23. Februar) zu einem online-Workshop ein, den sie ausdrücklich nicht an die Interessenvertreter der Drohnenwirtschaft adressiert!

Inhaltlich will die Agentur von mittags 12.30 Uhr an all jene aus der General Aviation auf den aktuellen Stand bringen, die keine Gelegenheit hatten, sich mit den bisherigen Veröffentlichungen zur Entwicklung des Regulierungsverfahrens zu befassen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt, weil dieses Verfahren inzwischen recht weit fortgeschritten ist – ein Schwerpunkt wird der iConspicuity-Fahrplan sein, also die Regulierung wechselseitiger elektronischer Erkennung zwischen Drohnen und GA-Flügen im U-Space. Für dessen Einführung liegt im bisherigen Regulierungsverfahren eine Notice of proposed Amendments (NPA 2021-14) vor, die im Zuge der öffentlichen Anhörung nunmehr nur noch bis zum 15. März 2022 kommentiert werden kann! Nach Auswertung dieser Kommentierungsrunde will die EASA die Ergebnisse in einer Executive Directors Decision gemeinsam mit einem die Ergebnisse zusammenfassenden Common Response Document bereits im zweiten Quartal dieses Jahres herausgeben.

Wer sich in der auf drei Stunden (12.30-15.30 Uhr) angesetzten online-Veranstaltung auf Stand bringen will, kann sich dazu hier unter Eingabe des Event-Codes alxfw0 anmelden und Fragen stellen. Das Programm der Veranstaltung ist unter diesem Link veröffentlicht, weitere Informationen und Hintergründe dazu finden sich hier und hier.

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