in Kooperation mit
Pilatus Flugzeugwerke AG

Pilatus hat den 100. PC-24 an Jetfly übergeben.

Übergabe an Jetfly Pilatus liefert den 100. PC-24 aus

Weniger als drei Jahre nach der ersten Auslieferung hat Pilatus den 100. PC-24 an seinen langjährigen Kunden Jetfly übergeben. Der erste Business Jet des Schweizer Herstellers punktet vor allem mit der Fähigkeit, auf unbefestigten Pisten starten und landen zu können.

Mit seinem ersten Business Jet hat der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus einen unkonventionellen Weg eingeschlagen. Mit seiner Fähigkeit, auf unbefestigten Pisten starten und landen zu können, ist der PC-24 für Einsätze aller Art prädestiniert – so trägt der Zweistrahler offiziell den Beinamen "Super Versatile Jet". Rund drei Jahre nach der ersten Auslieferung wurde jetzt der 100. PC-24 an den langjährigen Kunden Jetfly übergeben, wo der Jet ganz klassisch als Geschäftsreiseflugzeug zum Einsatz kommt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die PC-24-Flotte fliegt mittlerweile auf allen Kontinenten täglich unzählige Missionen: beispielsweise als Ambulanzflugzeug in Australien oder Alaska, als Geschäftsreiseflugzeug in den USA oder für einen deutschen Autohersteller sowie als Regierungsflugzeug im Süden Afrikas oder für den Schweizer Bundesrat, teilt Pilatus mit. Die Flotte hat bisher mehr als 33.500 Stunden in der Luft verbracht.

Zugang zu anspruchsvollen Flugplätzen

Der Innenraum bietet Platz für bis zu zehn Passagiere. Damit, so Pilatus, reiht sich der PC-24 in Bezug auf seine Kabinengröße in die Kategorie der Midsize Jets ein. Passagiere profitieren von individuell einstellbaren Sitzen, einem Waschraum mit Toilette, einem im Flug zugänglichen Gepäckraum und einer Garderobe. Außerdem verfügt das Flugzeug über eine große Frachttür mit Gepäckbefestigungssystem. Ab sofort kann der PC-24 zudem mit einer Bordküche im vorderen Bereich der Kabine bestellt werden.

Angetrieben wird der PC-24 von Williams Turbofan-Triebwerken, mit denen eine Reichweite von 2000 Nautischen Meilen (3704 Kilometer) möglich ist. Pilatus betont, dass der PC-24 durch seine Fähigkeit, auf kurzen und unbefestigten Pisten zu operieren, Zugang zu fast doppelt so vielen Flugplätzen weltweit ermögliche wie andere, aktuell auf dem Markt angebotene Jets.

Jetfly ist langjähriger Pilatus-Kunde

Seit mehr als 20 Jahren betreibt Jetfly Flugzeuge von Pilatus. Mit der Übernahme des 100. PC-24 fliegt Jetfly gruppenweit rund 50 Flugzeuge – nach eigenen Angaben die größte Pilatus Flotte in Europa. Cédric Lescop, CEO von Jetfly Aviation, sagte anlässlich der Zeremonie: "Wir sind stolz, den 100. in Stans hergestellten PC-24 in Empfang zu nehmen. Die Jetfly-Gruppe betreibt bereits neun PC-24 im Auftrag von mehr als 50 europäischen Eigentümern und Teileigentümern. Ausnahmslos alle sind von der Qualität und der unglaublichen Leistung des PC-24 beeindruckt. Auch nach zwei Jahren Betrieb sind unsere Kunden weiterhin begeistert von ihrer Anschaffung. Dies ist für uns ein Zeichen für den Erfolg dieses neuen Flugzeugs, das sich wie der PC-12 zu einem Bestseller auf dem Markt entwickeln wird."

Oscar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, ergänzte: "Mit dem PC-24 haben wir ins Schwarze getroffen: Die Nachfrage ist äußerst gut, was mich sehr zufrieden stellt. Für 2021 sind wir bereits ausverkauft, aber für Auslieferungen ab circa anfangs 2022 ist das Bestellbuch offen. Die Investition in den PC-24 hilft uns, Arbeitsplätze am Werkplatz Schweiz nachhaltig zu sichern. Wir arbeiten zudem an weiteren Optimierungen und setzen alles daran, dass der PC-24 unangefochtener Leader seiner Klasse bleibt – genauso wie es der PC-12 heute ist."