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AutoGyro

AutoGyro beendet das Insolverfahren.

Krise überstanden AutoGyro beendet Insolvenzverfahren

Der Hildesheimer Tragschrauber-Hersteller AutoGyro hat das Insolvenzverfahren überstanden und wird weiterhin Tragschrauber produzieren.

In einer E-Mail haben die beiden Geschäftsführer Aleksandra Witkowska und Gerald Speich am Dienstagabend die erlösende Nachricht verbreitet. Im Anhang der Mail befindet sich der entsprechende Beschluss des Amtsgerichts Hildesheim vom 27. Mai.

Wörtlich heißt es in der Mail: "Wir freuen uns bekannt zu geben, dass eine Einigung zwischen unseren Gesellschaftern, dem Gläubigerausschuss und den Insolvenzverwaltern erzielt wurde, die in der Beendigung des Insolvenzverfahrens zum 31. Mai 2021 resultiert. Den entsprechenden Beschluss des Amtsgerichts Hildesheim zusammen mit dem Schreiben der Insolvenzverwalter fügen wir zu Ihrer Kenntnisnahme als Anlage bei.

AutoGyro wird weiterhin erstklassige Tragschrauber herstellen und sowohl den privaten als auch den kommerziellen Weltmarkt mit neuen Fliegern und Ersatzteilen unterstützen."

Im Dezember 2020 hatte der weltweit führende Hersteller von Tragschraubern einen Antrag auf vorläufige Insolvenz gestellt. Als Ursache wurden die Folgen der Corona-Pandemie genannt. Die Perspektiven seien jedoch nicht aussichtslos, hieß es bereits damals mit Blick auf eine vergleichsweise gute Auftragslage, die vorhandene Produktpalette und mögliche Absatzmärkte.