Bereits im Januar hat der Flugzeugbauer Junkers Aircraft aus Oberndorf am Neckar vom Deutschen Ultraleichtflugverband die UL-Musterzulassung für die Junkers A50 Heritage erhalten. Der offene Tandemsitzer mit 600 Kilogramm Abflugmasse basiert auf dem gleichnamigen historischen Vorbild, das 1929 seinen Erstflug hatte. Die moderne Urenkelin ist im August 2024 zum Erstflug gestartet. Bereits seit 2022 ist die Junkers A50 Junior mit dem Einspritzer Rotax 912 iS auf dem Markt.
Mit der Heritage rückt Junkers Aircraft näher an das Original, das ebenfalls von einem Sternmotor angetrieben wurde. Der Siebenzylinder-Sternmotor Verner Scarlett 7U schöpft 124 PS (91 kW) Startleistung aus 4,7 Litern Hubraum. Das Triebwerk treibt einen starren Zweiblatt-Propeller aus Holz an und bezieht seine Energie aus zwei Flügeltanks mit zusammen 105 Litern Volumen. Die Heritage unterscheidet sich von der Junior zudem durch kleinere aerodynamische Verbesserungen. Beide Modelle kommen in nostalgischer Wellblech-Optik daher – zum Einsatz kommen Legierungen, die zertifizierten Luftfahrtstandards entsprechen. Die A50 Heritage hat eine Spannweite von 9,84 Metern, ist 7,13 Meter lang und 2,89 Meter hoch.
Ende Januar landete die A50 Heritage medienwirksam auf dem zugefrorenen Sankt Moritzersee.





