Pipistrel

Pipistrel stellt die Explorer vor

Nachfolgerin der Virus SW Pipistrel stellt die Explorer vor

Pipistrel hat die Nachfolgerin der Virus SW vorgestellt: Das neue Modell heißt Explorer, ist vielseitig einsetzbar und ebenfalls EASA-zertifiziert. Änderungen gibt es bei der Avionik und den Sicherheitsfeatures. Auch ein neues Einstiegsmodell ist im Angebot.

Die Explorer des slowenischen Herstellers Pipistrel ist für Night VFR zugelassen, darf Segelflugzeuge bis 600 Kilogramm schleppen und absichtlich trudeln. Neu ist laut Hersteller, dass sich die Explorer uneingeschränkt für den gewerblichen Einsatz eignet. Pipistrel bewirbt den in Composite-Bauweise gefertigten freitragenden Schulterdecker als idealen Trainer für die Pilotenausbildung und als Reiseflugzeug für private Halter. In nicht zertifizierten Versionen ist die Explorer auch mit Spornradfahrwerk samt Bushwheels oder auf Skiern erhältlich.

Pipistrel
Das Cockpit ist mit aktueller Garmin-Avionik ausgestattet.

Die Explorer basiert auf der Virus SW. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Flugzeugen liegt in der Garmin-Avionik. An Bord sind zwei Garmin G3X Touch, zwei Funkgeräte und volle ADS-B-Funktionalität. Zudem bietet die Explorer Sicherheitsverbesserungen in Form einer haptischen Überziehwarnung und einem beheizten Pitotrohr. An Bord ist serienmäßig ein Gesamtrettungssystem. Im Motorbereich wurde die Kühlung optimiert und ein zweiter Alternator installiert. In weniger als 15 Minuten ist die Explorer so weit zerlegt, dass sie in einem Anhänger verstaut und auf der Straße transportiert werden kann, verspricht Pipistrel.

Für Vortrieb sorgt der bewährte Vergasermotor Rotax 912 S mit 74 Kilowatt (100 PS) Leistung in seiner zertifizierten Version, der einen Constant-Speed-Propeller mit zwei Blättern antreibt. Die Reisegeschwindigkeit bei 75 Prozent Leistung gibt der Hersteller mit 132 KIAS an. Der rote Strich ist bei 163 KTAS erreicht. Mit 65 Prozent Leistung sind laut Datenblatt in 4000 Fuß 642 Nautische Meilen plus Reserve nonstop möglich. Mit 371 Kilogramm Leermasse ist die Explorer angesichts der erweiterten Ausrüstung 22 Kilogramm schwerer als ihre Vorgängerin Virus SW. Das MTOW beträgt weiterhin 600 Kilogramm, so dass 229 Kilogramm Zuladung für Passagiere, Benzin und Gepäck bleiben.

Außerdem hat Pipistrel ein abgespecktes Modell in sein Programm aufgenommen: Die Velis Club hat eine abgespeckte Avionik, die sich an der elektrisch angetriebenen Velis Electro orientiert – trotz des ähnlichen Namens ist die Velis Club ein konventionell angetriebenes Flugzeug mit Rotax-Motor. Das Rettungssystem wird hier als Option angeboten. Flugleistungen und Abmessungen der Velis Club entsprechen der Explorer. Auch Segelflugzeuge kann die Velis Club an den Haken nehmen.

Die Explorer ist ab 198.000 Euro zuzüglich Steuer erhältlich, die Velis Club 153.000 Euro netto.

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