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Autoland für Innovations-Award nominiert

Das von Garmin entwickelte Flugsystem Autoland für autonomes Landen wurde im Rahmen der Fast Company's 2020 World Changing Ideas Awards als Finalist in der Kategorie Transportation benannt.

Der US-amerikanische Avionik-Spezialist Garmin hat bekannt gegeben, dass Fast Company, ein führendes Wirtschaftsmagazin, das sich auf Innovationen in den Bereichen Technologie, Führung und Design konzentriert, Garmin im Rahmen seiner World Changing Ideas Awards 2020 als Finalist für die Entwicklung von Autoland benannt hat. Die autonome Flugtechnologie Autoland sorgte in der Luftfahrtindustrie für Aufsehen, als sie Ende letzten Jahres als erstes System für Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt vorgestellt wurde. Das System ist dafür ausgelegt, ein Flugzeug zu landen, wenn der Pilot dazu nicht in der Lage ist. Unter rund 3000 Einreichungen – die größte Zahl, die das Auszeichnungsprogramm bisher erhalten hat – wurde Garmin Autoland als Finalist in der Kategorie Transportation ausgewählt und in die Liste des Best World Changing Idea Award aufgenommen. Die Liste der Gewinner und Preisträger wurde letzte Woche von der Fast Company in 20 verschiedenen Kategorien bekannt gegeben. Es handelt sich dabei um innovative und inspirierende technologische Lösungen, die in der Lage sind, die Welt zu verändern.

"Wir fühlen uns wirklich geehrt und sind stolz darauf, von der Fast Company und ihren Herausgebern zusammen mit den Juroren für unser Engagement für Innovationen in der Luftfahrtindustrie ausgewählt worden zu sein", sagte Phil Straub, Garmin Executive Vice President und Managing Director der Luftfahrtindustrie. "Diese Anerkennung ist repräsentativ für die harte Arbeit und das Engagement des gesamten Garmin-Teams, das konventionelle Vorstellungen infrage gestellt hat, und so die Entwicklung des weltweit ersten Autoland-Systems in Flugzeugen der Allgemeinen Luftfahrt einleitete."

Aus den Tausenden von Einsendungen wurde eine Liste von Gewinnern, Finalisten und Preisträgern für die 2020 Fast Company World Changing Ideas Awards in Kategorien wie Werbung, Bildung, Energie, Lebensmittel und Transport ausgewählt. Die Gewinner und Preisträger wurden von einem Gremium aus mehr als 25 Jurymitgliedern nach den Kriterien Innovation, Einfallsreichtum, Design und Wirkung weltweit ausgewählt. Unter neun anderen Unternehmen wurde Garmin Autoland als Finalist in der Kategorie Transport und als Preisträger unter 50 anderen Unternehmen in der Kategorie Best World Changing Idea in ganz Nordamerika ausgewählt.

Garmin Autoland ist als Teil des integrierten Flugdecks G3000 in ausgewählten Flugzeugen der allgemeinen Luftfahrt erhältlich. Im Notfall ist Autoland in der Lage, die vollständige Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen und ohne menschliches Eingreifen auf dem nächstgelegenen, am besten geeigneten Flughafen zu landen. Zu den Faktoren, die bei der Ermittlung des am besten geeigneten Flughafens berücksichtigt werden, gehören eine Vielzahl von Leistungs-, Betriebs- und Umweltfaktoren. Während einer Autoland-Aktivierung bietet das System einfache visuelle und verbale Kommunikation in Klartext, damit die Passagiere im Flugzeug wissen, was sie erwartet. Darüber hinaus kommuniziert das System automatisch mit der Flugsicherung (ATC) und informiert Fluglotsen und Piloten, die sich in der Nähe des Flugzeugs befinden, über seine Position und seine Absichten.

Beim Landeanflug leitet das System einen kontrollierten Sinkflug auf den Flughafen ein. Sobald sich das Flugzeug in Landekonfiguration befindet, beginnt es automatisch mit dem direkten Anflug auf die Landebahn. Nach dem Aufsetzen auf der Landebahnmittellinie wird automatisch gebremst, um das Flugzeug zum Stillstand zu bringen. Das Abschalten der Triebwerke erfolgt ebenfalls automatisch, so dass die Insassen das Flugzeug sicher verlassen können.

Autoland wird in Kürze mit dem integrierten G3000-Flugdeck auf der Piper M600, dem Cirrus Vision Jet und der Daher TBM 940 erhältlich sein, wobei die Zulassung durch die Federal Aviation Administration (FAA) und die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) noch aussteht.