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Flughafen Hamburg

Neue Nomenklatur für Vorfeld und Rollwege

Am Hamburger Flughafen werden ab dem 21. Juli neue Bezeichnungen für Rollbahnen, Rollgassen, Checkpoints und Positionen auf dem Vorfeld 1 eingeführt. Hintergrund sind Bauarbeiten, im Zuge derer in den nächsten fünf Jahren das Hauptvorfeld grundlegend erneuert werden soll.

Betroffen sind neben der Vorfeldfläche von rund 250.000 Quadratmetern die Anschlussrollbahnen A-East, A-West, B-East, B-West, I-North und I-South zwischen Vorfeld 1 und den Start und Landebahnen. Vor Inbetriebnahme des ersten Bauabschnittes des erneuerten Hauptvorfeldes muss eine Umbenennung der Rollbahnen und Positionen erfolgen. Hintergrund sei laut Flughafengesellschaft, dass die noch nicht vergebenen Buchstaben in der aktuellen Nomenklatur nicht mehr ausreichen, um auch die neuen Anschlussrollbahnen an Piste 15/33 ohne Dopplung zu bezeichnen. Zudem seien die zukünftigen Positionen an der geplanten Pier-Rückseite zu berücksichtigen. Aus diesem Grund sei der Beschluss gefasst worden, die Nomenklatur des Flughafens zu überarbeiten und logisch neu zu strukturieren. Das Konzept zur Umbenennung entstand demnach in enger Kooperation mit der örtlichen Flugsicherung und in Absprache der Teilnehmer des Runway Safety Teams des Flughafens Hamburg.

Eine erste offizielle Veröffentlichung via AIC erfolgt laut Flughafengesellschaft am 9. Juni, die Bestätigung des Umstellungstermins oder eine mögliche Verschiebung werden per NOTAM bekannt gegeben. Weiterhin wird am 9. Juni ein AIRAC AMDT veröffentlicht, welches alle Änderungen kennzeichnet. Es ist ab dem 21. Juli in Verbindung mit der per  NOTAM verkündeten Inkraftsetzung der neuen Nomenklatur gültig.

Von den rund 158.000 Flugbewegungen im Jahr 2015 entfiel knapp ein Zehntel auf nichtgewerblichen Verkehr, darunter auch Flüge der General Aviation.

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