Seine Chefs bei Hughes Aircraft wollten nicht hören, was Frank Robinson als Marktlücke ausgemacht hatte: Einen Hubschrauber technisch so einfach wie möglich gehalten, der die Ausbildung und das private Helikopterfliegen zu überschaubaren Kosten möglich machen sollte. Also blieb dem Luftfahrtingenieur, der unter anderem an der Hughes OH-6 mitgearbeitet und deren massive Probleme mit dem Heckrotorsystem schließlich in den Griff bekommen hatte, nichts anders übrig, als seinem Arbeitgeber den Rücken zu kehren und die Idee auf eigene Faust umzusetzen.
Klare Ziele trotz Kompromissen
Die groben Eckdaten standen schnell fest: 100 mph (161 km/h) Reisegeschwindigkeit und 200 NM (370 km) Reichweite. Als Antrieb sollte der Lycoming O-320 zum Einsatz kommen,...





