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Business-Jet-Verkäufe

Textron glaubt an Nordamerika

Der Cessna-Mutterkonzern Textron ist optimistisch im Hinblick auf den Markt für Business Jets. Textron setzt in erster Linie auf die bleibende Nachfrage von Kunden in Nordamerika.

Scott Donnelly, Vorstandsvorsitzender und CEO des Cessna-Mutterkonzerns Textron, ist optimistisch, was die Verkaufsaussichten von Business Jets angeht. Donnelly bewertete den entscheidenden nordamerikanischen Markt in einer telefonischen Investorenkonferenz als "recht kräftig". Den chinesischen und den russischen Markt dagegen stufte er als schwach ein. Lateinamerika und Europa sind in seiner Wahrnehmung "sehr schwierig".

Die Umsätze bei Textron Aviation waren im zweiten Quartal leicht rückläufig. Sie gingen um 59 Millionen Dollar auf 1,124 Milliarden Dollar zurück. Gründe dafür sind die geringere Zahl an King-Air-Auslieferungen und die Zusammensetzung der ausgelieferten Jets. Textron Aviation hat in dem Quartal 36 Citations und 30 King Airs an Kunden übergeben. Im Vergleichsquartal des Vorjahres waren es 36 Citation-Flugzeuge und 34 King Airs.
Dennoch hat die Unternehmenssparte einen Quartalsgewinn von 88 Millionen Dollar erwirtschaftet. Dieser resultiert unter anderem aus der verbesserten Kostenstruktur in der Verschmelzung von Cessna und Beechcraft.

Der Auftragsbestand hatte Ende Juni einen Wert von 1,4 Milliarden Dollar. Er ist damit gegenüber Ende März um 145 Millionen gewachsen.
Die wichtigsten Muster, gemessen an den Auslieferungszahlen, sind momentan die King Air 350i/ER und die Caravan EX. Textron Aviation hat im ersten Quartal 14 beziehungsweise 13 Exemplare ausgeliefert. Das wichtigste Jet-Muster ist die CJ4 mit neun Auslieferungen im ersten Quartal. Detailierte Auslieferungszahlen für das zweite Quartal sind noch nicht veröffentlicht.

Die erste Übergabe einer Citation Latitude ist für August geplant. Das neue Midsize-Muster hat im Juni die FAA-Zulassung erhalten. Auch ein Großkunde ist sehr an dem neuen Business Jet interessiert. Das Fractional-Ownership-Unternehmen NetJets hat 25 Flugzeuge fest bestellt und eine Option auf bis zu 125 weitere gezeichnet. NetJets wird die ersten Flugzeuge des Typs im kommenden Jahr erhalten.

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