SUST-Abschlussbericht
Absturz der Ju-52 HB-HOT aufgeklärt

Absturz der Ju-52 HB-HOT aufgeklärt
Foto: Frank Herzog

Zweieinhalb Jahre nach dem Absturz der Ju-52 HB-HOT in den Schweizer Alpen, bei dem 20 Menschen ums Leben kamen, hat die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) den Abschlussbericht zu dem Unfall veröffentlicht. Als hauptursächlich wird darin ein hochriskantes Manöver der Piloten festgestellt. Die Unfallermittler bewerten demnach die Handlungen der Flugzeugführer kurz vor dem Absturz als entscheidenden Grund für das Unfallgeschehen. Die Ju-52 mit der Kennung HB-HOT war am 4. August 2018 im Gebiet des Piz Segnas auf 2540 Metern Höhe abgestürzt. Keiner der Insassen hatte den Absturz überlebt.

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Die SUST sieht unter anderem die sehr niedrige Fluggeschwindigkeit und Flughöhe im Zusammenspiel mit einem deutlich erhöhten Anstellwinkel der historischen Maschine als Ursache des Unfallgeschehens. Negativ ausgewirkt habe sich darüber hinaus ein Wechsel von Fallwinden und Aufwinden beim Versuch der Piloten, einen Pass zu überfliegen.

Die Erkenntnisse hat die SUST in einem interessanten Video zusammengestellt.

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Auch Fehler im Flugbetriebsunternehmen Ju-Air und bei der verantwortlichen Aufsichtsbehörde, dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), haben dem Abschlussbericht zufolge dazu beigetragen, dass es zu dem schweren Unfall gekommen war. Ein ausführlicher Bericht mit den Hintergründen ist in der April-Ausgabe des aerokurier zu lesen.

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