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Neues Turboprop-Modell

Piper M600 erhält EASA-Zulassung

Auf der EBACE in Genf konnte Piper die lange ersehnte europäische Zulassung für sein Spitzenmodell M600 verkünden.

Firmenchef Simon Caldecott erhofft sich von der Zulassung einen weiteren Schub für die M600, die seit Juli 2016 ausgeliefert wird. Derzeit befindet sich eine Maschine auf einer sechswöchigen Europatour, die unter anderem zur AERO in Friedrichshafen, nach Großbritannien und Frankreich führte. Insgesamt kamen bisher 100 Flugstunden zusammen, unter anderem bei 55 Demoflügen.

Piper-Chef Simon Caldecott (rechts) konnte auf der EBACE 2017 die EASA-Zulassungsurkunde für die M600 entgegennehmen (Foto: Karl Schwarz).

Ab Ende Juni wird die M600 ihre Werbetour in Afrika fortsetzen und dann im August nach Europa zurückkehren. Dort wartet schon der tschechische Käufer genau dieser Maschine auf sein Flugzeug. Laut Caldecott hat die Demotour bisher drei Verkäufe eingebracht, Verhandlungen mit sieben weiteren ernsthaften Interessenten laufen.

Derweil wird die M600 schrittweise weiter verbessert. Im April gab es die Zulassung des Fünfblatt-Propellers von Hartzell. Außerdem wird nun für 22000 Dollar ein so genanntes Personalization Package angeboten. Dieses umfasst diverse Applikationen in der Kabine sowie eine größere Auswahl bei der Lackierung. Als Zugabe gibt es zwei farblich passende Koffer von Tumi.

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