in Kooperation mit

MT-Propeller

Sieben voll verstellbare Blätter für PC-12 & Co.

Propellerschmiede aus Straubing beginnt Zulassungsprüfung für ihr Composite-Topmodell.

Anfang Mai dieses Jahres testete MT-Propeller den neuen, intern als Unducted Prop Fan bezeichneten Siebenblatt-Composite-Propeller auf einer Pilatus P-12 mit der PT6A-67P-Propellerturbine. Die Flugtests zeigten, dass die Luftschraube den Geräuschpegel deutlich reduziert und auch bei der Effizienz Maßstäbe setzt, heißt es in einer Pressemitteilung von MT-Propeller. Aktuell stimme man sich mit dem Triebwerkshersteller bezüglich einer Getriebeanpassung ab. Diese Maßnahme soll den Kraftstoffverbrauch reduzieren und Leistung und Effizienz weiter steigern.

Bereits im Oktober 2016 starteten die MT-Ingenieure und Testpiloten die Flugerprobung des Propellers auf einer Piper Cheyenne, die von den PT6A-135A-Turbinen angetrieben wird. Schon hier zeigten sich laut MT hervorragenden Ergebnisse. Die Dauertests zur Zertifizierung wurden auf einem Turbinenprüfstand erfolgreich durchgeführt. In allen Tests inklusive der Flugerprobung hat der neue Prop inzwischen mehr als 250 Betriebsstunden absolviert.

MT-Propeller arbeitet mit hoher Priorität an der weltweiten Zertifizierung. Der erste Hersteller habe die Luftschrauber bereits für ein neues Projekt bestellt, heißt es.

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