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Modellpflege

Pipistrel baut Fabriknummer 1000

Foto: Pipistrel

Das Traditionsunternehmen Pipistrel aus Slowenien feiert sein 30-jähriges Bestehen und hat das 1000. Flugzeug der Sinus-/Virus-Familie produziert.

Der slowenische Flugzeugbauer Pipistrel hat das 1000. Flugzeug aus der Sinus-/Virus-Familie produziert. Die Fabriknummer 1000 ist eine Pipistrel Sinus Max. „Wir sind stolz darauf, dass die Maschine Nummer 1000 ein weit entferntes Ziel erreicht: Surinam. Bisher haben wir noch kein Pipistrel-Flugzeug nach Surinam verkauft, obwohl wir unsere Flugzeuge bereits in 95 Länder verkauft haben. Das ist also eine weitere große Leistung, die dieses Flugzeug vollbracht hat – jetzt hat das 96. Land seinen Himmel für Pipistrel geöffnet!“, sagte Ivo Boscarol, Geschäftsführer der Pipistrel-Gruppe.

Neue Innovationen geplant

Im Januar präsentierte Pipistrel außerdem die neue visuelle Corporate Identity, die eine neue Ära in der Existenz des Unternehmens markieren soll – hin zur Forschung und Entwicklung verschiedener Flugzeugtypen, die umweltfreundlich und mit vertikaler Start- und Landetechnologie ausgestattet sein sollen, um den urbanen Mobilitätsmarkt zu erobern.

Bereits im Februar wurden erste Schritte in diese Richtung unternommen, als Pipistrel und Honeywell eine Absichtserklärung über Entwicklungen für den urbanen Luftfahrtmarkt unterzeichneten. Eines der Ziele war die Integration der Honeywell-Avionik, Navigation, Flugsteuerungssysteme und anderer nützlicher Produkte und Dienstleistungen in ein Pipistrel-Senkrechtstart- und -Landeflugzeug, um in Zukunft einen autonomen Betrieb zu ermöglichen.

Das bedeute aber nicht, dass die aktuellen Produkte bald vergessen sein werden, im Gegenteil, so Boscarol: „Eine solche Leistung – ein Flugzeug Nr. 1000 aus der gleichen Produktfamilie zu produzieren – ist in vielerlei Hinsicht ein Sieg. Im golden “1000-Club„ zu sein bedeutet, dass der Markt deine Produkte akzeptieren und ihnen kontinuierlich vertrauen muss. Es bedeutet, dass sie bereits bei der ersten Markteinführung gut genug sind, um jahrzehntelang in der ganzen Welt, in verschiedenen Klimazonen und Kulturen verkauft zu werden.“

Aber es sei nicht nur gut für die Kunden, ein solches Flugzeug zu haben – vor allem sei es ein Vorteil für den Hersteller, denn es biete ihm langfristige Planbarkeit und Nachhaltigkeit, und es sichert die Arbeitsplätze des Unternehmens, sagte der Geschäftsführer. „Ich bin sehr stolz auf das Kollektiv des Unternehmens. Ich möchte meinen Mitarbeitern dazu gratulieren, dass sie so hochwertige Flugzeuge gebaut haben, die in all den Jahren das Juwel in der Krone von Pipistrel waren. Ich möchte auch allen Kunden weltweit danken, die an unsere Produkte geglaubt haben. Euer Vertrauen war in all den Jahren unsere beste Werbung!“

Pipistrel feiert 30-jähriges Bestehen

Zudem feiert das Unternehmen auch sein 30-jähriges Bestehen. In der Vergangenheit baute Pipistrel nicht nur Flugzeuge aus der Sinus-/Virus-Familie, sondern zudem die Modelle Taurus und Taurus Electro und die typengeprüfte SW 121 für die indische Armee sowie die Muster Garud, Apis Bee, Panthera und verschiedene Motorsegler. Das Pipistrel Vertical Solutions Team hat außerdem seit 2007 acht verschiedene Elektroflugzeuge und Flugzeugantriebssysteme für Flugzeuge der NASA und für Siemens entwickelt.

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