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Mobilität der Zukunft

Hamburg: Mit dem Lufttaxi zur Arbeit?

Wie wird die urbane Mobilität der Zukunft aussehen? Dieser Frage geht das Institut für Lufttransportsysteme an der TU Hamburg nach - und forscht aktuell an praktikablen Lufttaxi-Lösungen für die Hansemetropole.

Fliegen Pendler und Reisende im Hamburger Stadtverkehr in Zukunft via Lufttaxi an ihr Ziel? Wenn es nach einem Konzept der des Instituts für Lufttransportsysteme an der Technischen Universität Hamburg geht, soll diese Vision schon bald Wirklichkeit werden. Demnach könnte täglich etwa ein Prozent der rund 500.000 Pendlerinnen und Pendler in Hamburg auf Transportalternativen in der Luft umsteigen. Damit würde der Luftverkehr in Hamburgs Stadtgebiet auf 4.500 Flüge pro Tag anwachsen.

Für ihr Mobilitätskonzept haben die Wissenschaftler der TU Hamburg in diversen Studien Informationen zu Hamburgs aktueller Luftverkehrsdichte sowie zu möglichen Routenführungen und den unterschiedlichen Interessensgruppen gesammelt. Nach Angaben des Institutsleiters Prof. Volker Gollnick offenbaren die Ergebnisse dieser Untersuchungen, "dass aus technisch-betrieblicher Perspektive ausreichend Kapazitäten gegeben sind, diese neue Transportform auch in Hamburg zuverlässig und sicher zu realisieren."

Stadtverkehr in der 3. Dimension

Das Konzept der TU Hamburg sieht konkrete Flugkorridore und Routen für Lufttaxis quer durch Hamburg vor. Bild: TU Hamburg/DLR

In einem nächsten Schritt wollen die Forscher das erarbeitete Mobilitätskonzept um konkrete und detailierte Flugkorridore sowie um Kommunikations- und Führungsinfrastrukturen erweitern. Allerdings soll in diese Erweiterung auch eine Analyse zur gesellschaftlichen Akzeptanz der angedachten Lufttaxi-Mobilität einfließen.

Wie das von der TU Hamburg erdachte Konzept konkret technisch umgesetzt und betrieben werden soll, ist bislang nicht bekannt. Allerdings forscht das Institut für Lufttransportsysteme seit geraumer Zeit an Ideen für einen sicheren, passagierfreundlichen, ökologischen und ökonomischen Lufttransport. Die "Eroberung" der dritten Dimension für den Stadtverkehr soll das Verkehrsnetz der norddeutschen Millionenstadt nachhaltig entflechten.

Bei seinen Bemühungen kooperiert das Institut eng mit der Einrichtung für Lufttransportsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. So will die TU Hamburg dauerhaft eine grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung und Lehre sicherstellen.

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