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Jahreszahlen 2015

General Aviation verzeichnet Einbrüche

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Das vergangene Jahr lief für die Hersteller in der allgemeinen Luftfahrt durchwachsen: Sie mussten im Jahresvergleich Rückgänge verkraften.

Die Vereinigung der Hersteller der allgemeinen Luftfahrt, GAMA, hat am Mittwoch den Jahresbericht für 2015 vorgelegt. Demnach gingen die Auslieferungen im Vergleich zu 2014 merklich zurück. Gründe hierfür seien die Marktbedingungen, die den Rückgang im Energiesektor, wirtschaftliche Unsicherheiten und die Marktschwankungen in den Schlüsselregionen Brasilien, Europa, Russland und China wiederspiegelten.

Insgesamt wurden 2015 weltweit 2267 Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt an Kunden übergeben. Das sind 4,6 Prozent weniger als noch 2014. Die Rückgänge fanden mit jeweils um die sieben Prozent sowohl bei den kolbengetriebenen als auch bei den strahlgetriebenen Flugzeugen statt. Im Gegensatz dazu konnten die Business-Jets ein leichtes Plus von 644 auf 654 ausgelieferte Einheiten verzeichnen. Der Gesamtumsatz mit Flugzeugen der allgemeinen Luftfahrt ging mit vier Prozent von 21,8 Milliarden US-Dollar auf 20,9 Milliarden Dollar zurück.

Stückzahlenmäßig größter Hersteller war 2015 Cessna mit 539 ausgelieferten Exemplaren. In die Statistik zählen Flugzeuge, die nicht im kommerziellen Verkehr genutzt werden – von der Cessna 172 bis hin zur VIP-Ausführung der Boeing 777 – von der im vergangenen Jahr nur eine einzige ausgeliefert wurde.

Noch härter traf es die Hersteller von Helikoptern: Sie mussten bei den Mengen zwar ebenfalls nur einen Rückgang von 4,4 Prozent im Jahresvergleich verkraften, das bedeutet statt 998 Helikoptern in 2014 nur 954 Auslieferungen im vergangenen Jahr. Doch der Gesamtumsatz brach sehr deutlich ein: 3,8 Milliarden Dollar bedeuten nach 4,9 Milliarden im Vorjahr einen Rückgang um fast 22 Prozent. Viele Kunden scheinen zu kleineren Modellen zu greifen. Denn während der mengenmäßig kleine Markt der kolbengetriebenen Helikopter sich über ein Plus von 8,6 Prozent freuen konnte, brachen die turbinengetriebenen Helikopter um fast neun Prozent ein.

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