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Continental Africa Mission Teil 6

Von Malawi nach Sambia

Wolkenlos blauer Himmel begleitete Wolfgang Biereth und Andreas Albrecht auf ihrem Leg mit der Diesel-Piper von Lilongwe, Malawi, nach Lusaka in Sambia. Die beiden Piloten hatten endlich mal Zeit, den Autopiloten für sich fliegen zu lassen, und entspannten Smalltalk an Bord der Einmot zu betreiben.

Hier geht's zur vorherigen Etappe.

Nur dreieinhalb Flugstunden dauerte die Etappe von Lilongwe, der Hauptstadt von Malawi, nach Lusaka in Sambia. Unterwegs, auf Flugfläche 100, war der Himmel grenzenlos blau, kein Wölkchen, keine Thermik, wie am Vortag, als Wolfgang Biereth und Andreas Albrecht in ihrer Diesel-Piper über Tansania mächtig durchgerüttelt wurden. Außerdem herrschte nahezu auf der gesamten Strecke am Funk absolute Stille, so dass die beiden Piloten auch Zeit und Muße blieb für das ein oder andere persönliche Gespräch. 

Getankt wird Diesel oder Jet A-1. Foto und Copyright: Frank Herzog

"Heute hatten wir mal einen wirklich entspannten Flug, ohne viel Arbeit. Der Autopilot flog und wir hatten Zeit, uns die faszinierende Landschaft anzuschauen. Sie bestand auf diesem Leg aus vielen riesengroßen Büschen, einer Art von Dschungel, der sich abwechselte mit zahlreichen Flussläufen; teilweise waren sie wasserführend, aber viele waren auch ausgetrocknet. Allerdings stellten wir auch fest, dass es dort kaum Chancen für eine saubere Notlandung gegeben hätte. Insofern sind wir natürlich sehr froh, dass der Motor unserer Piper so zuverlässig ist", erzählt Biereth beim abendlichen Telefonat mit dem aerokurier. "Leider sind in Ostafrika die Internetleitungen so fragil, dass wir es bisher noch nicht geschafft haben, unsere beeindruckenden Fotos von unterwegs nach Deutschland zu senden. Immer, wenn, wir was runterladen wollen, bricht das System nach wenigen Sekunden zusammen. Wir haben aber jeden Flugtag dokumentiert und werden, sobald wir in Südafrika sind, die Daten komplett senden können."

In nur dreieinhalb Stunden Flugzeit bei perfekten meteorologischen Bedingungen schnurrte die D-EPCP von Lilongwe nach Lusaka. Foto und Copyright: ae-Dokumentation/Spidertracks

Der internationale Flughafen von Lusaka ist recht gut frenquentiert, denn von hier starten auch täglich die größeren Touristenflüge in die luxuriösen Lodges. 
"Wir haben einen irischen Buschpiloten kennengelernt, der uns von seinen Einsätzen mit der Cessna 210 erzählte. Am frühen Morgen war er vollgepackt mit Touristen an einer Lodge gestartet und musste höllisch aufpassen, dass die Räder kein Hindernis streiften, bevor er die nötige Sicherheitshöhe erreicht hatte. Das scheint aber hier Standard zu sein. Ich würde solche Einsätze nicht fliegen wollen, und schon gar nicht als Passagier da hinten drin sitzen. Hot, High and Heavy ist für einen klassischen Motor schon eine Herausforderung. Da lob' ich mir unsere turbogeladene Piper, die immer noch Reserven hat".

Den Tag über haben Biereth und Albrecht in Lusaka die mit Jetfuel betriebene Einmot zahlreichen Interessenten vorgeführt, und eine tolle Resonanz erlebt. Heute soll es dann auch zeitig weitergehen, um das Ziel der Reise, Südafrika, zu erreichen. Die beiden Piloten wollen auf dem Flughafen von Lanseria, im Norden von Johannesburg, landen. Der Platz liegt auf 1372 m Höhe und wird privat betrieben. Auch dort gibt es viele Interessenten für die PA-28 Archer DX. Biereth: "Mal sehen, wie weit wir kommen, denn einen Riesenfront baut sich gerade in unserer Flugrichtung auf..."

Hier geht's zur nächsten Etappe.

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