Garmin Autoland ist mittlerweile in mehr als 2500 Flugzeugen installiert. Wie der Avionikspezialist in einer Pressemitteilung bekannt gibt, wurde diese Marke gut sechs Jahre nach der ersten Zulassung des Systems erreicht. Die Technologie ist für mehr als 15 Flugzeugmodelle verfügbar, darunter einmotorige Kolbenflugzeuge und zweimotorige Jets.
Erstmals zugelassen wurde Autoland im Mai 2020 für die einmotorige Turboprop Piper M600 SLS. Allein im Jahr 2026 kamen vier weitere Muster hinzu: HondaJet Elite II, Embraer Phenom 300EV, Pilatus PC-12 PRO und Epic E1000 AX. Mit HondaJet und Phenom 300EV wurde das System erstmals für zweistrahlige Business Jets zertifiziert. Cirrus hat das System im Frühjahr 2025 als erster Hersteller auch in seine neuesten Kolben-Einmots der Generation 7+ integriert. Für 2027 erwartet Garmin die Zulassungen für die Cessna Citation M2 Gen3, CJ3 Gen3 und CJ4 Gen3 sowie die Beechcraft Denali.
Wird der Pilot handlungsunfähig, ist Autoland in der Lage, das Flugzeug selbstständig auf dem nächsten geeigneten Flugplatz zu landen. Dabei übernimmt der Computer auch die Kommunikation mit ATC und stellt nach der Landung das Triebwerk ab. Passagiere können das System per Knopfdruck aktivieren. Erkennt die Elektronik, dass der Pilot nicht mehr reagiert, kann Autoland auch selbstständig einschreiten.
Von den inzwischen mit Autoland ausgestatteten Flugzeugen wurden laut Garmin fast 250 nachträglich umgerüstet. Verfügbar ist Autoland unter anderem in Verbindung mit den Avioniksystemen Garmin G1000 NXi, G3000 und G3000 PRIME.





