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Embraer

Erste Umrüstung einer Legacy 450 in Praetor 500 in Europa.

Erste Umrüstung in Europa Upgrade: Legacy 450 wird zu Praetor 500

Embraer hat erstmals in Europa eine Legacy 450 in eine Praetor 500 umgerüstet. Die Arbeiten im Auftrag eines Kunden sind im Embraer Executive Jets Service Center am Pariser Flughafen Le Bourget erfolgt.

Embraer hatte die Praetor 500 zusammen mit der großen Schwester Praetor 600 auf der NBAA-BACE im Herbst 2018 vorgestellt, im Laufe des Jahres 2019 erfolgten die Zulassungen in Europa und den USA. Die beiden Business Jets basieren auf der Legacy 450 und 500. Beim jüngst durchgeführten Upgrade einer Legacy 450 auf die Praetor 500 steigt die Reichweite von 2900 auf 3340 Nautische Meilen (6186 km) mit vier Passagieren an Bord. Weitere Verbesserungen gibt es unter anderem in der jetzt noch komfortableren Kabine.

Embraer betreibt weltweit mehrere Standorte, die für die Umrüstung einer Legacy 450 in eine Praetor 500 qualifiziert sind: Le Bourget, Windsor Locks, Connecticut (USA), Fort Lauderdale, Florida (USA), und Sorocaba, in Brasilien. Bisher hat der brasilianische Hersteller elf Legacy 450 in Praetor 500 umgerüstet, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Le Bourget Service Center befindet sich rund 20 Minuten von der Pariser Innenstadt entfernt und ist seit 2012 in Betrieb. Kunden haben dort eine Anlaufstelle für Routinechecks sowie planmäßige und außerplanmäßige Wartungsarbeiten.

"Diese Umrüstungen sind nur durch das Fachwissen von Struktur- und Avionikspezialisten, Mechanikern, Logistikteams und Ingenieuren aus Embraer Betrieben rund um den Globus möglich", sagte Johann Bordais, President & CEO, Embraer Service & Support. "Im Rahmen der Zukunftsstrategie von Embraer investieren wir konsequent in unser Portfolio und erweitern es, um unseren Kunden den besten Service und Support der Branche zu bieten."

Um die Reichweite zu erhöhen, werden die Tanks samt Füllstandsmessung modifiziert und die Flügelrippen verstärkt. Diese Anpassungen erfordern eine Aktualisierung der Avionik. Zum Einsatz kommt das Pro Line Fusion Flight Deck von Collins Aerospace. Optisch gibt sich die Praetor durch die größeren Winglets und natürlich durch die Beschriftungen zu erkennen.