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Corona-Shutdown: Die Krise und die Luftfahrt
Bombardier Aviation

Corona-Einsatz

100 Flugstunden in 14 Tagen

Eine werksneue Challenger 650 hat beim finnischen Operator Jetflite einen ereignisreichen Start in ihr Leben als Business Jet erlebt. Statt Geschäftsreisende beförderte der Jet Covid-19-Patienten.

Bombardier Aviation und der finnische Charterbetreiber Jetflite berichten in einer Pressemitteilung von der etwas anderen Indienststellung eines Business Jets. Eine frisch ausgelieferte Challenger 650 wurde genutzt, um Dutzende von Corona-Patienten aus aller Welt in ihre Heimat zu bringen, nachdem Flughäfen und Grenzen auf der ganzen Welt wegen der Pandemie geschlossen wurden. Die Jet absolvierte so innerhalb von nur 14 Tagen 100 problemlose Flugstunden.

Das eigentlich für den Executive Charter konfigurierte Flugzeug wurde am 26. März an den langjährigen Bombardier-Kunden Wihuri Group, einen finnischen Industriekonzern, ausgeliefert. Betreiber ist das Unternehmen Jetflite, das sich im Besitz der Wihuri-Gruppe befindet. Die Anpassungsfähigkeit der Innenausstattung der Challenger 650 ermöglichte es Jetflite, die VIP-Konfiguration des Geschäftsflugzeugs für 12 bis 16 Passagiere rasch in eine Ambulanzkonfiguration umzuwandeln. Transportiert wurden zwei Tragen, eine mobile Isolationseinheit, Schutzausrüstung, Covid-19-Testkits und ein medizinisches Team.

"Unsere Jetflite-Flotte ist immer gut ausgelastet, aber die ersten 100 Stunden innerhalb von 14 Tagen direkt ab Werk zu absolvieren, war selbst für uns ein Rekord, insbesondere angesichts der Herausforderungen bei der Flugroutenplanung, der Einholung diplomatischer Genehmigungen und der Buchung risikofreier Crew-Unterkünfte während der Verbreitung von Covid-19", sagte Elina Karjalainen, Geschäftsführerin von Jetflite. "Wir sind sehr stolz darauf, dieses beeindruckende neue Flugzeug in unserer Flotte zu haben und so vielen Menschen helfen zu können, während wir auf bessere Tage warten."

Auf seiner längsten Tour durchquerte der Business Jet in fünf Tagen drei Kontinente und flog von seiner Basis in Helsinki, Finnland, nach Portugal, Italien, Mali, zu den Kanarischen Inseln, Liberia, Südafrika, den Seychellen, Afghanistan und Estland. Stets ging es darum, Menschen in ihre Heimatländer zurückzubringen.

"Die Bedeutung von Zuverlässigkeit und Flexibilität, für die unsere Challenger-Plattform bekannt ist, wird noch deutlicher, wenn Leben auf dem Spiel stehen", sagte David Coleal, Präsident von Bombardier Aviation. "Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Challenger 650-Flugzeuge einen wichtigen Beitrag zu der wichtigen humanitären Arbeit des Jetflite-Teams leisten können."

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