in Kooperation mit
Bombardier Aviation

Bombardier

Indienststellung der Global 5500

Bombardier feiert die Indienststellung seines Langstrecken-Geschäftsreiseflugzeugs Global 5500. Die Pearl-15-Triebwerke von Rolls-Royce tragen das Label "made in Germany".

Ein nicht näher genannter Kunde übernahm kürzlich seine Global 5500 – damit ist die Indienststellung des Business Jets für die Langstrecke offiziell. Die Global-Flugzeuge gelten mit ihrer geräumigen Kabine und der hohen Reichweite als die Flaggschiffe des kanadischen Herstellers.

Im vergangenen Jahr gab Bombardier bekannt, dass die Global 5500 weiter fliegen kann als zunächst berechnet: 5900 Nautische Meilen (10.926 km) sind nonstop möglich, 200 mehr als geplant. Damit sieht Bombardier sein Flugzeug mit deutlichem Abstand vor dem Wettbewerb. Die kanadische Zulassung erfolgte zusammen mit der Global 6500 im September 2019, später im Jahr folgten die europäische EASA-Zulassung und die amerikanische FAA-Zertifizierung. Die Vorstellung der beiden Jets erfolgte Ende Mai 2018 auf der EBACE in Genf. Der Einbau der Innenausstattung erfolgt am Standort Wichita in den USA.

"Dieses geräumige und effiziente Flugzeug ist das ultimative Geschäftsflugzeug mit der Reichweite und dem Zugang, um unsere Kunden sicher dorthin zu bringen, wo sie sein müssen", sagte David Coleal, President von Bombardier Aviation. "Die erste Auslieferung eines Global 5500-Flugzeugs ist von besonderer Bedeutung für unsere Mitarbeiter in Wichita, die vor kurzem die akribische Arbeit der Innenausstattung der Flugzeuge Global 5000 und Global 5500 übernommen haben."

Eine Besonderheit aus deutscher Sicht ist der Antrieb des Geschäftsreiseflugzeugs: Global 5500 und 6500 werden beide vom Rolls-Royce Pearl 15 angetrieben. Die im brandenburgischen Dahlewitz entwickelte und gefertigte Triebwerk basiert auf dem BR710, leistet aber mehr Schub und verbraucht weniger Treibstoff.