in Kooperation mit
Textron Aviation

Denali macht die ersten Triebwerksläufe am Boden.

Bodentests haben begonnen Die Denali lässt das Triebwerk an

Mit dem ersten Anlassen der Propellerturbine Catalyst von GE Aviation im Prototyp hat die Beechcraft Denali einen wichtigen Schritt zum Erstflug gemacht. Diesen erwartet Textron Aviation noch in diesem Jahr.

Mit den Testläufen auf dem Westcampus von Textron Aviation in Wichita, Kansas, wurden die Funktionsfähigkeit des Triebwerks samt Kraftstoffsystem sowie die Schnittstelle mit der Avionik und den elektrischen Systemen überprüft, heißt es in einer Pressemitteilung von Textron Aviation. Die Tests bringen die komplett neu entworfene Beechcraft Denali einen Schritt näher zum Erstflug, den der Hersteller für Ende des Jahres erwartet. Die Zulassung soll im Jahr 2023 vorliegen.

"Diese erfolgreichen Triebwerksläufe sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum bevorstehenden Erstflug der Beechcraft Denali und zeugen von der Entschlossenheit und Zusammenarbeit der Teams von Textron Aviation und GE Aviation", sagte Chris Hearne, Senior Vice President, Engineering. "Die Denali verfügt über ein technologisch fortschrittliches Triebwerk, das weniger Kraftstoff verbraucht. Sie verfügt über eine intuitive Avioniksuite, die den Piloten entlastet, und bietet die geräumigste Kabine in ihrem Segment. Wir freuen uns darauf, dieses Flugzeug in die Hände unserer begeisterten Kunden zu geben."

Das ebenfalls neu entwickelte Catalyst-Triebwerk von GE Aviation hat mehr als 2450 Teststunden absolviert und wird derzeit auf den Erstflug auf dem fliegenden Prüfstand in Form einer Beechcraft King Air vorbereitet. Die Propellerturbine soll weniger Kraftstoff verbrauchen als ältere Technologien und kann mit nachhaltig hergestelltem Kraftstoff betrieben werden, wirbt der Hersteller. Das Turboprop-Triebwerk hat eine Leistung von 1300 Wellen-PS und verfügt über eine Einhebelsteuerung für Leistung und Propeller. Das FADEC-Triebwerk (Full Authority Digital Engine Controlled) bietet eine Trendüberwachung, die eine zustandsabhängige Wartung ermöglicht.