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Corona-Shutdown: Die Krise und die Luftfahrt
Aero-Dienst

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Ferndiagose fürs Triebwerk

Während der Corona-Krise mit ihren andauernden Flugbeschränkungen sind oft kreative Lösungen gefragt. Das Mobile Repair Team vom Aero-Dienst aus Nürnberg hat mit Hilfe einer Ferndiagnose einen Ambulanzjet aus Luxemburg wieder flott gemacht.

Nicht nur geschäftliche Treffen werden während der Corona-Krise über das Internet abgewickelt, auch bei der Wartung von Flugzeugen sind moderne Kommunikationsmittel überaus hilfreich. Über ein aktuelles Beispiel berichtet der Aero-Dienst aus Nürnberg in einer Pressemitteilung. Darin geht es um einen Triebwerkswechsel an einem Learjet 45XR aus der Flotte des langjährigen Kunden Luxembourg Air Ambulance (LAA). Durch eine Fehlersuche aus der Ferne konnte das Triebwerksproblem gemeinsam mit dem Hersteller des Antriebs, Honeywell, und den LAA-Technikern identifiziert werden. Es wurde entschieden, das Triebwerk zur Reparatur in den hauseigenen Aero-Dienst Engine Shop nach Nürnberg zu schicken. Dank der guten Zusammenarbeit mit Honeywell konnte für die Zeit der Reparatur zügig ein Leih-Triebwerk organsiert werden, das wiederum direkt zur LAA-Heimatbasis versandt wurde. Das nach Luxemburg entsendete Aero-Dienst-MRT übernahm den Triebwerkswechsel in einem sehr kurzen Zeitrahmen – zur Zufriedenheit des Betreibers der Ambulanzflotte. Der Learjet war anschließend wieder einsatzbereit für den Ambulanzdienst.

"Wir sind dem gesamten Aero-Dienst Team für den reibungslosen und effizienten AOG-Support sehr dankbar. Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit dem Aero-Dienst bei der Wartung von Flugzeugzelle, Triebwerk und Avionik zusammen. In solchen besonderen Momenten ist es gut zu wissen, dass wir einen so zuverlässigen Partner an unserer Seite haben", sagt Horst Lenhard, Technischer Direktor von LAA.

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