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Pipistrel Alpha Trainer

Das ultraleichte Komplettpaket

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Mit dem Alpha Trainer hat Pipistrel ein neues Schulflugzeug auf den Markt gebracht. Der Carbon-Schulterdecker gefällt mit ausgewogener Ausstattung und fairer Preisgestaltung.

Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit hat der slowenische Flugzeughersteller Pipistrel sein neuestes Flugzeug als UL zugelassen. Doch was zeichnet den Alpha Trainer aus, der seiner Schwester Virus SW zum Verwechseln ähnlich sieht? Rumpf und Tragflächen sind, abgesehen von den Winglets, äußerlich gleich. Allenfalls noch die fehlenden Radverkleidungen des Alpha Trainers lassen eine Unterscheidung zu. Trotz ihrer Ähnlichkeit liegen die beiden ULs mehrere zehntausend Euro auseinander.

Pipistrel bietet den Alpha Trainer nur als Rundum-Sorglos-Paket für rund 85.000 Euro an. Optionen gibt es nicht. Die frei konfigurierbare Virus SW hingegen gibt es nicht unter 120.000 Euro.

Ziel der Ingenieure war ein günstig herzustellendes Leichtflugzeug, das auch von Einsteigern gut beherrschbar ist und schneller als 200 km/h fliegt, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen. Der Alpha Trainer soll sich für den Schul- und Vereinsbetrieb eignen. Die bis zu 280 km/h schnelle Virus SW hingegen richtet sich an Fortgeschrittene.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden ULs offenbaren sich beim genaueren Hinsehen. So wird der Alpha Trainer nicht wie die Virus SW mit Wabensandwich, sondern aus CFK massiv laminiert. Die kombinierten Klappen und Querruder lassen sich nicht negativ wölben. Bisher verbaute Pipistrel bei all seinen Flugzeugen Fußspitzenbremsen – im Alpha Trainer hingegen kommt erstmals ein zentraler Handbremshebel zum Einsatz. Anstelle von Flügeltanks verwendet der Hersteller einen Rumpftank. Unter der Motorhaube steckt ein Rotax 912 mit 59 kW/80 PS, der einen festen Holzpropeller antreibt.

Überraschend vielseitig sind die Instrumente des slowenischen Herstellers LX-Navigation. So werden die Werte von Fahrt-, Drehzahl- und Höhenmesser sowie Variometer zusätzlich numerisch dargestellt. Der Höhenmesser verrät außerdem die Flugfläche. Das Variometer zeigt zusätzlich die aktuelle Flugzeit, im Drehzahlmesser integriert ist ein Betriebsstundenzähler. Ein viergeteiltes Display in der Mitte des Instrumentenbretts dient der Motorüberwachung. Funkwerk Avionics steuert Funkgerät und Transponder bei, Garmin das aera 500.

Sind Sie neugierig geworden? Wie der Alpha Trainer fliegt, lesen Sie in der September-Ausgabe des aerokurier, die noch bis zum 24. September am Kiosk erhältlich ist. Sie können das Heft auch bequem online bestellen oder auf Ihr iPad laden.

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