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Elektroflugzeug verunglückt in Ungarn

Zwei Tote bei Absturz einer Magnus eFusion

Beim Absturz einer Magnus eFusion sind am Donnerstagmorgen in Ungarn beide Insassen ums Leben gekommen.

Der Absturz ereignete sich am Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr am am Flugplatz Pécs-Pógany im Süden Ungarns. Der Hersteller, Magnus Aircraft, zieht derzeit dorthin um. Am Abend zuvor gab es eine Feier anlässlich der neuen Räumlichkeiten. Zeugen berichten, dass die eFusion in niedriger Höhe geflogen sei. Der Tiefdecker sei senkrecht abgestürzt. Bilder vom Unfallort deuten auf einen Brand hin. Ein Polizeisprecher sagte: "Das elektrisch angetriebene Flugzeug startete um 10 Uhr, flog zwei Platzrunden und ist dann aus unbekannten Gründen abgestürzt.” 

Die beiden Insassen im Alter von 42 und 61 Jahren kamen bei dem Absturz ums Leben. Der ältere der beiden ist Teil des Magnus-Teams und galt als außerordentlich erfahrener Pilot. 

Die Magnus eFusion ist ein elektrisch angetriebener Doppelsitzer, der am 11. April 2016 zum Erstflug startete. Es ist eine Kooperation des ungarischen Flugzeugherstellers mit der Siemens AG, die den Motor beisteuert. Auf der AERO im April gab Magnus Aircraft die Preise für die eFusion bekannt. Die fünf ersten e-Fusions sollen zum Basispreis von 200.000 Euro netto als Experimentals ausgeliefert werden. 

Christian Wilson, Pressesprecher bei Siemens, dem Hersteller des Motors, bestätigte gegenüber dem aerokurier den Unfall. Angaben zur Ursache könnten derzeit noch nicht gemacht werden. Der Hersteller Magnus Aircraft war am Freitagnachmittag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

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