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Doppeltes Lottchen

Erstflug Bearhawk LSA

Der texanische Flugzeughersteller gab kurz vor Jahreswechsel bekannt, dass die ersten beiden Bearhawk LSA ihren Jungfernflug absolvierten. Die Besitzer der Maschinen bauten sie in Eigenregie aus sogenannten Quick-Build-Kits auf.

California Blue

Die Bauzeit der „California Blue“, so lautet der Name der ersten flugfähigen Bearhawk LSA, dauerte dreieinhalb Jahre. Der Erstflug fand in der Woche der US-Wahlen statt. Besitzer und Pilot Bruce McElhoe aus Reedley, Kalifornien, ist mit dem Bausatz mehr als zufrieden: „Nach dem Auspacken war ich erleichtert, dass die Verarbeitung der Teile ausgezeichnet war. Der Flügel war soweit vorbereitet, dass ich nur die Querstege anbauen und die Unterhaut vernieten musste. Die obere Haut war bereits fertig genietet. Der Stahlrumpf war komplett geschweißt und für den Einbau aller Systeme vorbereitet“.

Ein nur wenig gelaufener Continental-C90 kommt als Motor zum Einsatz, den der findige Schrauber ohne Generator installierte und sich so den notwendigen aber kostspieligen Einbau eines Transponders und ADS-B sparte. Stattdessen betreibt eine kleine Lithium-Batterie einen leichten Starter; der Propeller stammt von Catto Propellers.

Alabama Red

"Alabama Red". Foto und Copyright: Bearhawk Aircraft

Die zweite Maschine, „Alabama Red“, fliegt im gleichnamigen US-Bundesstaat und gehört Bob Way, der das Flugzeug pünktlich zum amerikanischen Thanksgiving-Fest in die Luft brachte. Der erfahrene Pilot und Hobbyschrauber installierte in seine rote Bearhawk LSA einen Continental 0-200-Motor mit höher verdichteten Ly-Con-Kolben (9:1) und einen Drei-Blatt-Propeller von Warp Drive. Ein Öl-Kühler und eine auf Luftdurchlass optimierte Cowling garantieren, dass „Alabama Red“ keine Temperaturprobleme bekommt. „Der echte Test kommt natürlich noch im Sommer, doch ich bin sicher, dass selbst bei den hohen Außentemperaturen alles im grünen Bereich liegen wird“, sagt der stolze Besitzer zuversichtlich.

Konstrukteur Bob Barrows ist für Entwurf, Bau und Erprobung der Bearhawk LSA verantwortlich. Das Flugzeug ist an Hochdecker-Klassikern à la Piper Super Cub angelehnt, die in vielen Bereichen zum Einsatz kommen. Jedoch ist die Bearhawk LSA dank ihrer Aluminiumflügel leichter und erfüllt somit auch die Anforderungen heutiger Sportpiloten. Weitere LSA-Flugzeug-Kits von Bearhawk wurden laut Herstellerangaben bereits nach Südafrika und Neuseeland verkauft. 

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