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Alpi Aviation

Neue Zulassung für Alpi Pioneer 300

Alpi Aviation Neue Zulassung für Pioneer 300

Mit der sportlichen Alpi Pioneer 300 ist nun ein weiteres UL in unterschiedlichen Varianten mit einer erhöhten Abflugmasse verfügbar.

Bereits im September hat der DAeC ein neues Kennblatt mit der Nummer 66187 für das italienische UL-Muster veröffentlicht. Es umfasst alle Modellvarianten von der P 300 "Kite" mit Fixfahrwerk bis zur Luxusversion P 300 "Griffon" mit Einziehfahrwerk in unterschiedlichen Motor-Propeller-Kombinationen. Zu den von der Zulassung abgedeckten Motoren gehört neben dem bewährten, 100 PS starken Rotax 912 ULS auch der deutlich stärkere 915 iS3 A mit 141 Pferdestärken. In Verbindung mit dem 912 ULS stehen je ein Fest- und ein Verstellpropeller zur Auswahl: der nicht (im Flug) verstellbare dreiblättrige Swirl aus dem Hause Duc sowie der hydraulisch verstellbare 2-Blatt-Constant-Speed-Propeller Alisport High Speed mit einem um vier Zentimeter größeren Durchmesser gegenüber dem Duc. In Kombination mit dem Rotax 915 iS ist nur der Alisport von neuen Zulassung abgedeckt.

Verschiedene Modellvarianten verfügbar

Eine Erweiterung dieser Zulassung(en) ist bereits ebenfalls in Arbeit – demnächst sollen die verschiedenen Modelle auch mit den Rotax-Motoren 912 iS und dem 914 turbo angeboten werden. Auch bei den Abfluggewichten steht noch eine Änderung bevor: Während im bereits vorliegenden Kennblatt ausschließlich die Einziehfahrwerks-Versionen mit 600 Kilo eingetragen sind, bleibt die Festfahrwerksversion "Kite" einstweilen noch auf 560 Kilo beschränkt. Allerdings soll, so der deutsche Musterbetreuer Ronny Groeneveld, auch hier noch ein Upgrade auf 600 Kilo folgen. Der 141 PS starke Rotax bleibt der Pioneer 300 ausschließlich mit Einziehfahrwerk und kurzen Flächen vorbehalten.

Der Kunde entscheidet

Bei allen übrigen Modellen können die Kunden entscheiden, ob sie den normalen Flächen mit einer Spannweite von 8,15 Metern den Vorzug geben oder sich für die sportlicheren Short Wings mit einer Spannweite von 7,54 Metern entscheiden. Auch bei der Ausführung der Flächen gibt es eine Auswahl, bei der der hintere Teil der Flächen entweder bespannt oder mit einer Holzbeplankung mit einem Carbonlayer versehen wird. Bei den Energiespeichern besteht ebenfalls eine Auswahlmöglichkeit zwischen zwei Flächentanks á 40 oder 54 Liter sowie einem zusätzlichen Rumpftank mit 32 Litern Fassungsvermögen.

Die Leistungsdaten des Kennblatts sind vielversprechend. Bei beiden Flügelspannweiten wird der rote Strich auf dem Fahrtmesser jenseits der 300 km/h-Marke aufgetragen, als Geschwindigkeit bei maximaler Dauerleistung stehen für die Long Wings 255 km/h und bei den Short Wings 265 km/h in dem Dokument. Entsprechend der Modellvarianz besteht auch bei den Preisen ein erheblicher Spread: In die "Kite"-Version mit dem 100-PS-Rotax kann man bereits ab 105.000 Euro netto einsteigen, für das Spitzentriebwerk in der "Griffon" werden netto 200.000 Euro fällig. Dafür erhält man die P 300 allerdings nicht nur mit einem Einziehfahrwerk, sondern auch einer luxuriösen Carbon-Innenausstattung und, dank einer höheren Haube, einem geräumigeren Cockpit.

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