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72-Prozent-Nachbau des Klassikers

UL-Storch startet zum Erstflug

Auf dem UL-Gelände Roßberg (Becherbach) in der Pfalz ist ein Storch im UL-Format zum ersten Mal gestartet. Der Bausatz stammt vom tschechischen Flugzeugbauer Podesva Air.

Ende April hob der verkleinerte Nachbau des historischen Kurzstarters zum Erstflug ab. Am Steuer saß Petr Podesva, der drei Flüge mit jeweils unterschiedlichen Propellern unternahm.

Eigentümer und Erbauer des Storchs ist Uli Sittel. Er hat das komplette Jahr 2013 an seinem Traum vom ultraleichten Storch gearbeitet. Auch an der Konstruktion – der Storch basiert in Teilen auf der Zelle der ultraleichten Cubby – hat Sittel mitgewirkt.

Ein Foto aus der Bauphase. Foto und Copyright: Sittel

Bislang ist der Storch von Poedsva Air ein Einzelstück. Dementsprechend aufwändig war und ist es auch, das Flugzeug abzustimmen. Viel Arbeit hat Uli Sittel in die optimale Kühlung des Walter Micron IIIC (60 kW/82 PS) gesteckt. Auch an den Vorflügeln war Feinschliff nötig. Nach ausgiebiger Suche scheint jetzt endlich ein passender Propeller gefunden, der in den kommenden Tagen aus Tschechien geliefert werden soll.

Der Storch ähnelt stark dem originalen Fieseler Fi 156 Storch aus den 1930er Jahren. Das UL ist ein 72-Prozent-Nachbau mit vergleichbaren Qualitäten in den Disziplinen Langsamflug und Kurzstart. Der Hersteller, Podesva Air, produziert auch die FK 131 Jungmann, Peter Funks Nachbau der Bücker Jungmann. Diese wird übrigens ebenfalls vom Walter Micron IIIC angetrieben.

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