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Sailpane Grand Prix

Finalsieg für Jürgen Wenzel in Chile

Damit hatte keiner gerechnet: Zum Abschluss des Sailplane Grand Prix in Santiago de Chile gelang Jügen Wenzel der große Triumph. Ganz überlegen mit einer völlig eigenen Taktik gewann er den achten Tag dieses Rennens und sicherte sich als Gesamtvierter den Startplatz für die große Endausscheidung.

Den Gesamtsieg beim Qualifikations Grand Prix in Chile holte sich Lokalmatador Carlos Rocca Vidal vor Thomas Gostner (Italien) und René Vidal (Chile). Die elf Teilnehmer starteten bis auf eine Ausnahme mit Schempp-Hirth Ventus. Nicolas Becerra flog mit einem Mini Nimbus mit und belegte Platz 10.

Die acht Aufgaben forderten von den Piloten großes wettertaktisches Geschick. Nur ein Tag war im Relief mit Hangwind zu fliegen. Meist kam es darauf an, möglichst hoch zu bleiben. Wer unter 3000 bis 2800 m MSL abtauchte, hatte größte Schwierigkeiten wieder Anschluss an die Hochgebirgsthermik zu bekommen, um die Wendepunkte im hohen Relief zu erreichen.

Am letzten Tag setzte Jürgen Wenzel ganz auf die Karte Hochgebirgsthermik, flog fast entgegengesetzt zum Kurs, so dass die Zuschauer, die den Flug im Internet verfolgten, schon annahmen, Wenzel wolle die Aufgabe in umgekehrter Richtung fliegen. Tatsächlich ging es Wenzel darum, den entscheidenden mit super Steigen auf 5400 m tragenden Bart zu finden. Den fand er tatsächlich und damit gelang es ihm, die Aufgabe in einem ganz anderen Stockwerk zu fliegen als die gesamte Konkurrenz . Die dann von oben her überholte.

Schon am Tag zuvor war Jürgen Wenzel als Erster von der Tagesaufgabe zurück. Strafpunkte verhagelten ihm dann aber die Wertung. Ein zu hoher Abflug und ein unerlaubter Kreis brachten ihm 16 Strafminuten ein.

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