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Offene Klasse vor dem Aus?

Bei der EM in Ungarn reichen 21 m Spannweite

Ist das jetzt das Aus für die großen Offene-Klasse-Flugzeuge? Es gab zwar Tagessiege für die Spannweitenriesen bei der Europameisterschaft in Ungarn. Nach den neun Wertungstagen über der Puszta lagen aber vier JS 1 Piloten vorn. Lukasz Wojczik wurde mit einer JS1 C 21 m Europameister. Bester Pilot mit einem großen Offene-Klasse-Flugzeuge: Tassilo Bode (EB29) auf Platz fünf.

Vor Bode platzierten sich noch zwei JS-1-Piloten mit Flugzeugen in der Spannweitenversion von 18 Metern. Insgesamt elf Piloten in dem 26 Flugzeuge großen Feld starteten mit Flugzeugen, deren Spannweiten deutlich unter denen der klassischen Muster dieser Klasse lagen. Antares 23 E und Quintus waren hier mit 23 Spannweite noch die größten Muster.

In der 18-m-Klasse waren die JS-1-Piloten nicht so erflogreich. Abonnement-Sieger Sebastian Kawa holte hier mit einer ASG 29 den Titel. Auf Platz zwei folgte Roman Marcek aus Tschechien ebenfalls mit einer ASG 29. Der Brite Andrew Davis erkämpfte sich hier mit einer JS 1C den dritten Platz. Bester Deutscher wurde hier Claus Triebel (ASG 29E) auf Rang sieben.

Um gerade einmal elf Punkte verpassten Makoto und Akemi Ichikawa mit der ASG 32 Mi die Sensation in der Doppelsitzerklasse. Die Punkte fehlten der Crew aus Japan nach zwei Tagen Führung für den abschließenden Gesamtsieg. Den sicherte sich erneut das routinierte Duo Andreas Lutz und Wolfgang Janowitsch aus Österreich mit dem Arcus M. Die Ichikawas platzierten sich außer Konkurrenz dahinter. In der reinen EM-Wertung flogen Jakub Barszcz und Christoph Matkowski (ASG 32 El) auf Platz zwei. Noch in den Medaillenränge landeten Marco Hanses und Sebastian Beule (Arcus M) mit Platz drei. Neun Punkte dahinter landete das gemischte Doppel Uli Gmelin und Christine Grote.

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