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Burkhart Grob gestorben

Die Grob-Muster sollten den Flugzeugbau revolutionieren

Burkhart Grob, der vielen Segelflugzeugen, Motorseglern und Motorflugzeugen seinen Namen gegeben hat, ist jetzt, am 20. Mai, im Alter von 90 Jahren verstorben.

In seinem Anlagenwerk in Mindelheim hatte Burkhart Grob bis zuletzt die Fäden in der Hand. Einige Neuentwicklungen der vergangenen Jahre tragen noch seine Handschrift. Heute ist die Firma Grob der größte Arbeitgeber in der Region Oberschwaben mit dem 1968 in Mindelheim gegründeten Werk. Rund 3600 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Ganz so viel Fortune war dem Tüftler Grob mit seinem Faible für den Flugzeugbau nicht beschieden.

1971 stieg er mit dem Lizenzbau von mehr als 200 Standard Cirrus in den Bau von Segelflugzeugen ein. 1973 folgte mit dem Astir (G 102) die erste eigene Konstruktion für die Standard-Klasse, die sich insbesondere durch den günstigen Preis von der Konkurrenz absetzte.  Weitere Muster waren der Doppelsitzer Twin Astir und für die Rennklasse der Speed Astir. Flugzeugwerk und Flugplatz Mindelheim-Mattsies gründete Grob 1974. 1980 stieg er mit dem Reisemotorsegler G 109A in den Motorflug ein. Es entstanden eine Reihe von zwei- und mehrsitzigen Versuchsträgern. Das Schulflugzeug G115 wurde noch in einer größeren Stückzahl gefertigt. Spitze der Grob-Entwicklungen war das das Höhenflugzeug Strato.

Der Flugzeugbau der einstigen Burkhart Grob Luft- und Raumfahrt GmbH & Co. KG und späteren Grob Aerospace GmbH liegt heute bei der  Grob Aircraft AG der H3 Aerospace GmbH & Co. KG.

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