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Alpensegelflug

Flugplatz Münster im Wallis gerettet

Der für Segelflug-Sommerlager gerne genutzte ehemalige Militärflugplatz Münster im Wallis bleibt dem Sport erhalten. Jetzt hat das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einen Antrag auf die weitere zivile Nutzung des Landeplatzes bewilligt.

Gegen den Antrag hatten die zwei Umweltverbände mountain wilderness Schweiz, Pro Natura Wallis, Verkehrs-Club der Schweiz, Sektion Wallis und eine Privatperson Beschwerde eingereicht. Am 10. August wies das BAZL die Beschwerden im Grundsatz ab. Das Konzept der Flugplatzgenossenschaft Münster FGM für einen maßvollen, allen gesetzlichen Auflagen entsprechenden Betrieb hatte das BAZL überzeugt. Der Flugbetrieb wird nicht ausgeweitet, er wird sich wie bis bisher auf die Sommermonate Juni, Juli und August beschränken. Die drei Beschwerdeführer haben die Genehmigung des BAZL inzwischen akzeptiert.

Die bisher schon geltenden maximal zulässigen Startzahlen für Motorflugzeuge wurden in die neue Betriebsgenehmigung übernommen. Ebenfalls in die Betriebsgenehmigung aufgenommen und präzisiert wurden Auflagen zum Einsatz lärmarmer Flugzeuge.

Der ehemalige Militärflugplatz Münster wird seit 1959 in den Sommermonaten als ziviler Flugplatz für Segelfluglager und für eine begrenzte Anzahl von Motorflügen genutzt. Die Gemeinde Münster-Geschinen, hatte das Gelände im Jahre 2000 von der Armee übernommen. Ihr ist daran gelegen, den Flugplatzweiterhin für ihre segelfliegenden Sommergäste offenzuhalten.

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