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Wüstenstaat ist Start und Ziel der Weltumrundung

Solar Impulse ist in Abu Dhabi gelandet

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Das große Abenteuer steht in Kürze an. Das erste Solarflugzeug, das die Erde bei Tag und bei Nacht umfliegen wird, die Solar Impulse 2 von Bertrand Piccard und André Borschberg, ist in Abu Dhabi eingetroffen. Von hier startet der mit rund 500 Flugstunden kalkulierte Flug im März.

Die beiden Schweizer Flugpioniere Bertrand Piccard und André Borschberg stehen kurz vor dem ersten großen Ziel ihrer Träume. Die Solar Impulse 2, das Flugzeug, das nur mit Sonnenenergie betrieben wird, ist in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arbischen Emirate (VAE), eingetroffen und wurde für seine Aufgabe am Flughafen in Abu Dhabi wieder zusammengebaut, nachdem es im Laderaum einer 747 der Cargolux vom schweizerischen Payerne aus (dem Heimatplatz der Solar Impulse) Ende Dezember in Richtung VAE gestartet war.

Von hier wollen Piccard, der Arzt, und leidenschaftliche Pilot, sowie Borschberg, der Ingenieur, Anfang März zum Weltflug  starten. An Bord des Flugzeug ist jedoch nur Platz für einen Piloten. Deshalb werden sich Piccard und Borschberg abwechseln. Pilotenwechsel sollen bei Zwischenlandungen erfolgen, von denen  sind insgesamt zehn bis zwölf eingeplant.

Die Route führt von der Arabischen Halbinsel, die gute Klimabedingungen und eine entsprechende Infrastruktur für den Flug bietet, zunächst auf den Subkontinent: nach Indien. Von dort geht es über China und die Chinesische Mauer Richtung Pazifik, weiter in die USA, quer durch die Vereinigten Staaten, über den Atlantik nach Südeuropa, weiter nach Nordafrika und wieder zurück nach Abu Dhabi. Die Flugzeit über rund 35.000 Kliometer, soll 500 Stunden betragen. Die beiden Piloten und das Solarflugzeug, das gänzlich ohne konventionellen Treibstoff auskommt, werden von einer 60 Personen umfassenden Bodencrew unterstützt. Für die gesamte Mission sind fünf Monate eingeplant.

Eine besondere Herausforderung an die menschliche Leistungsfähigkeit stellen die langen Legs mit Flugzeiten von fünf Tagen und fünf Nächten am Stück. Dafür haben beide Piloten entsprechende Techniken unter medizinischer Aufsicht trainiert.

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